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Aus für «Schawinski» und «Eco-Talk» im SRF-Programm

Fernsehen SRF setzt den Sparhebel nach dem Verzicht auf eine von zwei Schweizer «Tatort»-Folgen, der «Sternstunde Musik» und «Arena/Reporter» nun auch beim Spätprogramm an: weichen müssen ab 2020 «Schawinski» und der «Eco-Talk».
Ausgetalkt: «Schawinski» fällt dem Sparhammer bei Fernsehen SRF zum Opfer. (Bild: KEYSTONE/AP SRF/Oscar Alessio)

Ausgetalkt: «Schawinski» fällt dem Sparhammer bei Fernsehen SRF zum Opfer. (Bild: KEYSTONE/AP SRF/Oscar Alessio)

(sda)

Diese strategische Neuausrichtung gelte vorerst für das Jahr 2020, teilte SRF am Freitag mit. Die Geschäftsleitung verzichtet auf den Programmplätzen ab 22.55 Uhr auf Eigenproduktionen. Die Opfer sind die beiden erwähnten Talk-Formate.

Derzeit laufen gemäss Mitteilung noch Gespräche mit Roger Schawinski über den genauen Zeitpunkt der Einstellung der Sendung. Zur Debatte stehen Anfang oder Frühling 2020. Das hänge auch von der künftigen beruflichen Ausrichtung des Talkers zusammen.

Offen ist derzeit, welche Inhalte die Lücke füllen sollen. «Schawinski» war seit August 2011 fixer Bestandteil des SRF-Spätprogramms. Schawinski zeigte Verständnis dafür, dass jedes neue Management die Dinge verändern wolle oder müsse, vor allem, wenn offenbar ein extrem grosser Spardruck bestehe, wie er sich in der Mitteilung zitieren liess.

«Eco Talk» verschwindet ebenfalls aus dem Spätprogramm. Das Format wurde jährlich fünfmal ausgestrahlt. Im Wirtschaftsmagazin «Eco» werde Moderator Reto Lipp weiterhin wöchentlich Hintergründe zum Wirtschaftsgeschehen präsentieren können, hiess es in der Mitteilung.

Der Rückgang bei den Werbeeinnahmen verlaufe «schneller und dramatischer» als erwartet, hatte Fernsehdirektorin Nathalie Wappler bereits am Dienstag die Beschlüsse der SRF-Geschäftsleitung begründet. Das zweite Sparpaket im Umfang von 50 Millionen Franken für das Jahr 2020 war am Montag bekannt geworden. Daran muss SRF als grösste Unternehmenseinheit 16 Millionen Franken beisteuern.

Nebst der Verzichtsplanung im Programm hatte Wappler am Dienstag auch erste Massnahmen im Personalbereich kommuniziert. So werden Mitarbeiter, die pensioniert werden, nicht ersetzt. Neueinstellungen nach Kündigungen werden um drei Monate hinausgezögert. Zudem will SRF bei den Spesen der Mitarbeitenden sparen.

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