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Atomkraftwerk Gösgen darf nach Revision wieder ans Netz

Das Atomkraftwerk Gösgen in Däniken SO darf nach der Jahresrevision wieder ans Netz. Bei den Inspektionen wurde nichts gefunden, das einen «sicheren» Betrieb in Frage stellen würde. Das Kraftwerk erhielt deshalb am Samstag die Freigabe zum Wiederanfahren.
Einer der Kühltürme des AKW Gösgen vom Dorf Däniken aus gesehen. Das Atomkraftwerk kann seit Samstag wieder Strom produzieren. (Bild: Keystone/PETER KLAUNZER)

Einer der Kühltürme des AKW Gösgen vom Dorf Däniken aus gesehen. Das Atomkraftwerk kann seit Samstag wieder Strom produzieren. (Bild: Keystone/PETER KLAUNZER)

(sda)

Das Atomkraftwerk war am 2. Juni für die Jahresrevision plangemäss abgeschaltet worden. Bei den Arbeiten seien 36 der 177 Brennelemente ersetzt worden, teilte das Eidg. Nuklearsicherheitsinspektorat Ensi am Samstag auf seiner Webseite mit.

Ausserdem hätten die Mitarbeiter des AKW «umfangreiche» Prüfungen und Arbeiten an bau-, maschinen-, elektro- und leittechnischen Systemen und Komponenten durchgeführt. Das Ensi und Experten des Schweizerischen Vereins für technische Inspektionen (SVTI) attestierten danach, dass die Revisionsarbeiten vorschriftsgemäss durchgeführt worden seien.

Im vergangenen, 338 Tage dauernden Betriebszyklus produzierte das AKW Gösgen 8100 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht 13 Prozent des schweizerischen Strombedarfs.

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