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Armee transportierte 1343,6 Tonnen Wasser auf die Alpen

Die Armee hat mit ihren Helikoptern im letzten Monat die Schweizer Alpwirtschaften mit 1343,6 Tonnen Wasser versorgt. Damit sollte eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal aufgrund der Trockenheit vermieden werden. Am Donnerstag wurden die Transporte eingestellt.
Wasserlieferung der Armee für die Kühe auf der Alp Oberbätruns bei Schänis. Nach den Niederschlägen der letzten Tage konnte die Hilfsaktion eingestellt werden. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Wasserlieferung der Armee für die Kühe auf der Alp Oberbätruns bei Schänis. Nach den Niederschlägen der letzten Tage konnte die Hilfsaktion eingestellt werden. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Vor allem auf den Alpen der Kantone Waadt, Freiburg, Bern, St. Gallen, Appenzell, Innerrhoden, Glarus und Luzern waren die Reservoire versiegt, wie das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Freitag mitteilte.

  • im Kanton Luzern insgesamt 9,6 Tonnen Wasser
  • im Kanton St. Gallen insgesamt 195 Tonnen Wasser
  • im Kanton Appenzell Innerhoden insgesamt 12 Tonnen Wasser
  • im Kanton Glarus insgesamt 139 Tonnen Wasser
  • im Kanton Bern insgesamt 53 Tonnen Wasser
  • im Kanton Waadt insgesamt 586 Tonnen Wasser
  • im Kanton Freiburg insgesamt 349 Tonnen Wasser

Im Normalfall seien die Alpwirtschaften durch zivile Lastwagen mit Wasser versorgt worden.

Wo das aber nicht möglich war, hätten sich die Behörden an die Armee gewandt. In einen sogenannten Bambi-Bucket, wie die Löschwasserbehälter genannt werden, passen rund 2500 Liter, je nach Wetter manchmal auch weniger, wie es beim VBS auf Anfrage hiess. Das ergibt fast 540 Helikopterflüge.

Daneben brachten die Armeehelikopter auch über 18 Tonnen Material wie Wasserpumpen, -becken und -schläuche auf die Alpen. Für den Auf- und Abbau und zum Teil sogar für den Betrieb von Wasserbecken kamen gemäss VBS sogar Soldaten des Bereitschaftsbataillons 104 zu Einsatz. Ausserdem halft ein Superpuma bei Kampf gegen einen Waldbrand im Verzasca-Tal.

Über die Kosten für die Einsätze wollte die Armee keine genaueren Angaben machen. Die Leistungen fielen ins ordentliche Budget der Armee.

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