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Angeklagter macht sich während Prozess in Pruntrut aus dem Staub

Ein Portugiese, der unter anderem wegen Sexualdelikten angeklagt ist, hat sich in Pruntrut JU während seines Prozesses aus dem Staub gemacht. Er konnte wenig später im benachbarten Frankreich dingfest gemacht werden.
Ein Angeklagter hat sich während eines Prozesses in Pruntrut JU aus dem Staub gemacht. Er wurde im benachbarten Frankreich dingfest gemacht. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Ein Angeklagter hat sich während eines Prozesses in Pruntrut JU aus dem Staub gemacht. Er wurde im benachbarten Frankreich dingfest gemacht. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

(sda)

Der Mann stand am Dienstag zum zweiten Mal vor Gericht. Die erste Instanz hatte ihn wegen Sexualdelikten mit Kindern zu einer bedingten anderthalbjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Der Mann war daraufhin nach Portugal ausgereist.

Für die Verhandlung der zweiten Instanz war er aber in die Schweiz zurückgekehrt. Er selbst und auch die Staatsanwaltschaft hatten das erstinstanzliche Urteil angefochten. Der Behörde wollte den Mann auch wegen Vergewaltigung verurteilt haben und verlangte eine dreijährige Freiheitsstrafe.

Die erste Instanz hatte den Portugiesen vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Von der vom Staatsanwalt verlangten Freiheitsstrafe sollte der Mann ein Jahr absitzen. Der Ankläger verlangte deshalb vor Gericht, den Mann umgehend festzunehmen, wie das Kantonsgericht am Dienstag mitteilte.

Der Angeklagte nutzte auf den Antrag der Staatsanwaltschaft hin eine Verhandlungspause für seine Flucht. Er konnte aber wenig später im französischen Belfort dingfest gemacht werden. Beschuldigte, die auf freiem Fuss sind und vor einem Berufungsgericht erscheinen, werden normalerweise nicht von Polizisten begleitet.

Der Portugiese wolle sich nun der Schweizer Justiz zur Verfügung halten, schrieb das Gericht in seiner Mitteilung. Er wird im Gefängnis übernachten, bis das Gericht am Freitagmorgen sein Urteil bekanntgibt.

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