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Alarmierungssystem nach Panne wieder funktionstüchtig

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) hat am Mittwoch ausserordentlich die Sirenen für den Allgemeinen Alarm und den Wasseralarm getestet - mit Erfolg. Dieser Test war nötig geworden, weil es Anfang Februar eine Systempanne gegeben hatte.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat nach dem nur teilweise erfolgreichen Sirenentest von Anfang Februar das System am Mittwoch nochmals getestet - diesmal mit Erfolg. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat nach dem nur teilweise erfolgreichen Sirenentest von Anfang Februar das System am Mittwoch nochmals getestet - diesmal mit Erfolg. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

"Der Test von heute war erfolgreich", sagte BABS-Sprecher Kurt Münger gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. 99 Prozent der Sirenen hätten funktioniert. Die Fehlerquote von einem Prozent liegt laut Münger im Rahmen der Norm.

Der Erfolg des aktuellen Tests gilt für den Allgemeinen Alarm wie für den Wasseralarm. "Unsere Sirenen sind sogenannte Kombisirenen, die auf beide Arten der Alarmierung ausgelegt sind", sagt Münger.

Beim aktuellen Test sei jedoch weniger die Funktionsfähigkeit der einzelnen Sirenen von Bedeutung gewesen. Vielmehr sei mit dem Test nachgewiesen worden, dass das System zur Fernsteuerung funktioniere, erklärte Münger.

Denn im vergangenen Februar, als der Allgemeine Alarm und der Wasseralarm regulär getestet worden waren, war beim Wasseralarm im zentralen System für die Fernsteuerung der Sirenen eine technische Störung aufgetreten, hatte das BABS damals mitgeteilt.

In den meisten Kantonen konnte der Alarm nicht oder nur mit Verzögerung aktiviert werden. Die Handauslösung der Sirenen sei indes jederzeit gewährleistet gewesen, hiess es damals.

Effizienter Lärmschutz als Hindernis

Trotz dieser Erfolgsmeldung vom BABS gibt es jedoch zusehends Menschen, die den Alarm nicht hören. So hätten sich etwa bei Radio 1 in Zürich Hörer gemeldet, die den aktuellen Testalarm nicht gehört hätten. Der Grund sind effiziente bauliche Schallschutzmassnahmen, beispielsweise Lärmschutzfenster.

Für Münger ist dies ein bekanntes Problem, "mit dem wir uns arrangieren müssen". Das BABS reagiert darauf mit Massnahmen auf zwei Ebenen. So werden die Sirenen besser verteilt und es werden vorab in den Städten und Agglomerationen mehr Sirenen platziert. Oder wie es Münger ausdrückt: "Die Sirenenverteilung wird verdichtet und optimiert."

Darüber hinaus werden der Alarm und die Informationen über die Ereignisse über zusätzliche Kanäle verbreitet. Münger verweist auf eine entsprechende App für das Smartphone mit einer Push-Funktion und entsprechende Online-Publikationen. "Diese können auch in schallgeschützten Räumen direkt empfangen werden."

Keine Option sei hingegen, die Lautstärke der bestehenden Sirenen zu erhöhen. Für Menschen in unmittelbarer Nähe wäre das zu laut.

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