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AKW Beznau war nach Blitzschlag vorübergehend vom Netz

Der Block 1 des AKW Beznau im Kanton Aargau ist am Dienstag für rund zehn Stunden vom Netz gewesen. Der Grund war eine Schnellabschaltung des Reaktors als Folge eines Blitzschlags im Unterwerk.
Wegen einer Störung im Unterwerk des AKW Beznau kam es im Block 1 in der Nacht auf Dienstag zu einer Schnellabschaltung. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Wegen einer Störung im Unterwerk des AKW Beznau kam es im Block 1 in der Nacht auf Dienstag zu einer Schnellabschaltung. (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Um 1.34 Uhr war im Unterwerk Beznau eine 220 Kilovolt-Sammelschiene - wahrscheinlich in Folge eines Blitzschlags - ausgefallen, wie der Energiekonzern Axpo mitteilte. Damit war der Abtransport des im AKW produzierten Stroms teilweise nicht mehr gewährleistet.

Dies führte im Block 1 zu einer automatischen Schnellabschaltung und im Block 2 zu einem Lastabwurf, bei dem die Leistung auf den Eigenbedarf reduziert wurde. Ab 3.50 Uhr konnte im Block 2 die Leistung wieder erhöht werden. Der Block 1 wurde um die Mittagszeit mit den Netz synchronisiert. Die Stromproduktion wurde wieder aufgenommen.

Der automatische Abschaltungsvorgang des Blocks 1 hatte auslegungsgemäss funktioniert, wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) auf seiner Website schreibt. Es seien keine erhöhten Abgaben von Radioaktivität an die Umwelt erfolgt.

Die Atomaufsichtsbehörde ordnete das Ereignis auf der internationalen Ereignisskala Ines vorläufig der Stufe 0 zu. Es war folglich ohne oder mit geringer sicherheitstechnischer Bedeutung.

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