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ABB und Porsche spannen bei Ladestationen in Japan zusammen

ABB gibt dem Sportwagenbauer Porsche Starthilfe in Japan. Dort sollen die neuen Porsche-Elektroautos mit ABB-Geräten aufgeladen werden können.
ABB installiert Ladegeräte für E-Autos in Porsche-Zentren und öffentlichen Einrichtungen in ganz Japan. Die erste Station soll Mitte 2020 in Betrieb gehen. (Bild: KEYSTONE/EPA/NABIL MOUNZER)

ABB installiert Ladegeräte für E-Autos in Porsche-Zentren und öffentlichen Einrichtungen in ganz Japan. Die erste Station soll Mitte 2020 in Betrieb gehen. (Bild: KEYSTONE/EPA/NABIL MOUNZER)

(sda/awp)

Der Schweizer Industriekonzern wird seine Hochleistungsladegeräte in Porsche-Zentren und öffentlichen Einrichtungen in ganz Japan installieren.

Damit solle ein Schnelladenetz für Porsches Elektrofahrzeuge geschaffen werden, teilte ABB am Freitag mit. Die erste Station soll Mitte 2020 in Betrieb gehen.

Zudem bündeln beide Unternehmen ihre Kräfte, um eine neue Generation von Ladegeräten zu entwickeln. Diese sollen auf eine Leistung von über 150 Kilowatt ausgelegt sein und mit dem sogenannten CHAdeMO-Schnellladestandard kompatibel sein. ABB hat gemäss eigenen Angaben bereits über 10'500 Gleichstrom-Hochgeschwindigkeitsladegeräte in 73 Ländern verkauft.

In Japan hat die Regierung sich das Ziel gesetzt, aus Klimaschutzgründen ab 2050 nur noch Elektro- und Hybridfahrzeuge neu zuzulassen. Im nächsten Jahr will Porsche dort nun sein erstes Elektro-Modell Taycan auf den Markt bringen.

Bis im März hätten bereits mehr als 20'000 Kunden aus aller Welt ernsthaftes Kaufinteresse an dem allerersten Elektroauto aus dem Hause Porsche bekundet, schrieb ABB. Danach will Porsche an weiteren Modellen arbeiten. Insgesamt plant der deutsche Sportwagenbauer, bis 2022 sechs Milliarden Euro in die Elektromobilität zu stecken. Um das Geld hereinzuholen, hat die Unternehmensspitze dem Unternehmen kürzlich ein Ergebnisprogramm verordnet, das Einsparungen erzielen und neue Umsatzquellen erschliessen soll.

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