ABB erwartet Umsatzrückgang im ersten Quartal wegen Coronavirus

Der Technologiekonzern rechnet aufgrund der Coronavirus-Pandemie mit Bremsspuren im Ergebnis für das erste Quartal. Für das Gesamtjahr 2020 macht die Gesellschaft keinen Ausblick mehr. Wegen der Krise verzichten VR und Konzernleitung auf 10 Prozent ihrer Vergütungen.

Drucken
Teilen
Auch ABB kriegt das Coronavirus zu spüren (Archivbild).

Auch ABB kriegt das Coronavirus zu spüren (Archivbild).

KEYSTONE/WALTER BIERI
(sda/awp)

Die genauen Einflüsse der Covid-19-Pandemie auf die Ergebnisse des ersten Quartals von ABB liessen sich derzeit noch nicht bestimmen, teilte die Gesellschaft am Montag mit. Man gehe aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum für alle Geschäftsbereiche von einem Umsatzrückgang aus.

Bedingt durch die geringeren Volumen erwartet ABB für alle Geschäftsbereiche zudem ein Rückgang der operativen EBITA-Margen. Dieser könne aber zum Teil durch unternehmensinterne Effizienzmassnahmen abgefedert werden, heisst es weiter.

Besonders herausfordernd bleibt den Angaben zufolge die Lage für den Geschäftsbereich Robotik & Fertigungsautomation, der bereits zuvor mit einem schwierigen Marktumfeld im Automobilsektor zu kämpfen hatte. Für diesen Geschäftsbereich erwartet der Konzern im ersten Quartal bei Auftragseingang und Umsatz einen Rückgang von über 20 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit und des aktuellen Ölpreisverfalls wird ABB keinen Ausblick mehr für das Geschäftsjahr 2020 geben.

Zudem haben sich der Verwaltungsrat und die Konzernleitung von ABB entschieden, freiwillig und per sofort auf 10 Prozent ihrer Verwaltungsratsbezüge und ihres Salärs für die Zeit der Krise zu verzichten.