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41 Menschen sind letztes Jahr in Schweizer Gewässern ertrunken

Bei Badeunfällen in Schweizer Gewässern sind im letzten Jahr 41 Menschen ums Leben gekommen. Offene Gewässer waren dabei erneut am gefährlichsten: 21 Personen ertranken in Seen, 18 in fliessenden Gewässern.
Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich auch im letzten Jahr auf offenen Gewässern. Hier ein Polizeieinsatz nach einem Unfall auf dem Luganersee. (Bild: Keystone/TI-PRESS/FRANCESCA AGOSTA)

Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich auch im letzten Jahr auf offenen Gewässern. Hier ein Polizeieinsatz nach einem Unfall auf dem Luganersee. (Bild: Keystone/TI-PRESS/FRANCESCA AGOSTA)

(sda)

Erfreulich ist der Rückgang von tödlichen Badeunfällen bei Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft: Hier nahm die Zahl der Opfer um 50 Prozent auf 13 ab, wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) am Freitag mitteilte.

Unter den Verunglückten befanden sich letztes Jahr 31 Männer, darunter ein Taucher, acht Frauen ein Kind und eine Person nicht identifizierbaren Geschlechts. Eine Person ertrank in einem Bad und eine in einem Whirlpool.

Im Vergleich zum Zehnjahresschnitt nahm die Zahl der Ertrunkenen zwar um fast neun Prozent ab. Für die SLRG ist aber Prävention weiterhin notwendig. Sie lancierte deshalb Anfang der Woche ihre Kampagne «Ich trage Verantwortung». Dadurch sollen die Baderegeln ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden.

Den Fokus legt die SLRG in diesem Jahr auf die ersten beiden Baderegeln: «Kinder nur begleitet ans Wasser lassen - Kleine Kinder immer in Griffnähe beaufsichtigen» und «Nie alkoholisiert oder unter Drogen ins Wasser! - Nie mit vollem oder ganz leerem Magen schwimmen.»

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