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11. Musikfestival Alpentöne: Weitgefasstes Klangpanorama

Das Altdorfer Festival Alpentöne präsentiert alle zwei Jahre aktuelle Musik aus dem gesamten Alpenraum. Die 11. Ausgabe vom 15. bis 19. August bietet etliche Neuerungen.
Der Luzerner Worldjazzer Albin Brun, hier 2017 bei der Verleihung des Schweizer Musikpreises, spielt auch am 11. Internationalen Musikfestival Alpentöne in Altdorf. Es dauert vom 15. bis 19. August 2019. (Bild: Keystone/ALEXANDRA WEY)

Der Luzerner Worldjazzer Albin Brun, hier 2017 bei der Verleihung des Schweizer Musikpreises, spielt auch am 11. Internationalen Musikfestival Alpentöne in Altdorf. Es dauert vom 15. bis 19. August 2019. (Bild: Keystone/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Erfolg verpflichtet - und macht erfinderisch. Deshalb lancieren Johannes Rühl und Pius Knüsel das zweite Jahrzehnt des Alpentöne Festivals erfrischend neu. Der erprobte Programm- und der neue Festivalleiter haben das Logo aufgepeppt, das Programm von drei auf vier Tage ausgedehnt und als neue Festivalbühne das Cinema Leuzinger gewonnen.

Im Altdorfer Kino gibt es aber nicht nur die restaurierte Fassung von Cyrill Schläpfers Kultfilm «Urmusig» zu sehen. Das deutsche Künstlerpaar Nadja und Klaus Schöning lädt zum «Sound Painting nach William Turner». Zudem finden vor bequemer Kinobestuhlung auch Konzerte statt mit den «local heroes» Fränggi und Maria Gehrig oder dem Luzerner Worldjazzer Albin Brun.

Schwyzerörgeli trifft auf Jazztrompete

Die Konzerte stehen nach wie vor im Zentrum des Festivals, das seit 1999 «zeitgenössische Musik aus dem ganzen Alpenbogen und darüber hinaus» im Theater Uri und auf weiteren Bühnen bietet. Die gut 50 Formationen kommen aus allen Teilen der Schweiz, aus Österreich, Deutschland, Italien und dem Balkan. Gäste reisen heuer aus Skandinavien, dem Iran oder Chile an.

Schon das Eröffnungskonzert klingt multikulturell: Schwyzerörgelispieler Adrian Würsch hat elf innovative Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa zum «European Love Tree Ensemble» formiert. In Grossensembles eingebettet sind im Laufe des Festivals auch der französische Tubaspieler Michel Godard oder die Jazzer Pino und Livio Minafra aus Apulien. Und der Nidwaldner Geiger Andreas Gabriel präsentiert seine Auftragskomposition «Verändler - eine kleine Sinfonie».

Volksmusik aus dem 3-D-Drucker

Nebst bekannten Namen aus Neuer Volksmusik, Jazz und Klassik wie dem Vorarlberger Pianisten David Helbock, dem deutschen Trompeter Markus Stockhausen oder dem Amar Quartett sind erneut zahlreiche Nachwuchsmusiker oder ad-hoc-Ensembles zu erleben. Auch kreative Freigeister wie der Basler Ricardo Simian, der Urmusik auf alten Instrumenten spielt, die er im 3-D-Drucker nachgebaut hat.

Viele Formationen geben Gratis-Konzerte im zentralen Musikzelt auf dem Lehnplatz, wo auch einige Kinderkonzerte stattfinden. Nebst den weit über 70 Konzerten lädt Festivalleiter Pius Knüsel zu Künstlergesprächen. Die Hochschule Luzern hat das Getreidesilo mit einer Klanginstallation bestückt. Durchs Reussdelta fühlt ein Klangspaziergang. Erstmals wird das Festival zudem von einer Fachtagung zum eigentlichen Festivalthema begleitet: Dem Zusammentreffen von Tradition und Moderne in der Neuen Volksmusik.

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