Titel «Opernhaus des Jahres» geht an Genf und Frankfurt

Die Oper Frankfurt und das Grand Théâtre de Genève teilen sich den Titel «Opernhaus des Jahres».

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ARCHIV - Lichtspuren einer vorbeifahrenden Strassenbahn sind am Abend am Willy-Brandt-Platz vor den Städtischen Bühnen mit der Oper (r) und dem Schauspiel (l) zu sehen (Langzeitbelichtung). Die Oper Frankfurt und das Grand Theatre de Geneve teilen sich den Titel «Opernhaus des Jahres». Regie-Handschriften gelobt, teilte das Magazin am Dienstag, 29.09.2020 in Berlin mit. Foto: Arne Dedert/dpa

ARCHIV - Lichtspuren einer vorbeifahrenden Strassenbahn sind am Abend am Willy-Brandt-Platz vor den Städtischen Bühnen mit der Oper (r) und dem Schauspiel (l) zu sehen (Langzeitbelichtung). Die Oper Frankfurt und das Grand Theatre de Geneve teilen sich den Titel «Opernhaus des Jahres». Regie-Handschriften gelobt, teilte das Magazin am Dienstag, 29.09.2020 in Berlin mit. Foto: Arne Dedert/dpa

Keystone/dpa/Arne Dedert
(sda/dpa)

Beide Häuser wurden bei einer Abstimmung der Fachzeitschrift «Opernwelt» unter 43 Kritikern für ihre Dramaturgie, Entdeckerfreude und individuellen Regie-Handschriften gelobt, teilte das Magazin am Dienstag in Berlin mit. Die Sopranistin Marlis Petersen und der Countertenor Jakub Józef Orliński wurden als beste Sänger gewählt.

Für seine «Tannhäuser»-Inszenierung bei den Bayreuther Festspielen wählten die Musikkritiker Tobias Kratzer zum «Regisseur des Jahres» und die Produktion als «intelligent-subversives Roadmovie» gleich auch zur «Aufführung des Jahres».

Zum neunten Mal wurde das Bayerische Staatsorchester «Orchester des Jahres», dessen bisheriger Generalmusikdirektor Kirill Petrenko sich in diesem Jahr den Titel als «Dirigent des Jahres» mit dem Schweizer Titus Engel teilt.