Rom benennt Konzerthaus nach Ennio Morricone

Die italienische Hauptstadt ehrt den verstorbenen Filmmusik-Schöpfer Ennio Morricone auf mehrfache Weise: Am Freitag dirigierte sein Sohn Andrea Morricone Musiker des Orchesters der nationalen Akademie Santa Cecilia bei einem Sonderkonzert im römischen Rathaus.

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Andrea Morricone, Sohn des verstorbenen Komponisten Ennio Morricone, dirigiert der nationalen Akademie Santa Cecilia bei einem Sonderkonzert im Rathaus. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse/AP/dpa

Andrea Morricone, Sohn des verstorbenen Komponisten Ennio Morricone, dirigiert der nationalen Akademie Santa Cecilia bei einem Sonderkonzert im Rathaus. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse/AP/dpa

Keystone/LaPresse/AP/Cecilia Fabiano
(sda/dpa)

Zugleich benannte das Stadtparlament eines der wichtigsten Konzerthäuser Roms, das Auditorium Parco della Musica, nach dem Oscar-Preisträger um. Es wird künftig Ennio Morricone Auditorium heissen.

Der Komponist der Filmmusiken so berühmter Streifen wie «Once Upon a Time in the West», «The Good, the Bad and the Ugly» oder «My Name is Nobody» war am 6. Juli mit 91 Jahren in seiner Heimatstadt gestorben. Bürgermeisterin Virginia Raggi sagte anlässlich der Feierstunde: «Rom wird ihn weiterhin lieben und sich an ihn erinnern für alles, was er uns hinterlassen hat und was für immer in unserem Gedächtnis bleiben wird.»

Bei der Veranstaltung waren nach Medienberichten Familienmitglieder und Künstler wie Filmregisseur Giuseppe Tornatore ("Cinema Paradiso») dabei, die mit Morricone gearbeitet hatten.

Der Musiker hatte am Konservatorium Santa Cecilia studiert, dessen Orchester heute in dem Auditorium im Stadtteil Parioli zu Hause ist. Der Bau war nach Plänen des Star-Architekten Renzo Piano entstanden.