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Kulturzentrum «The Shed» öffnet in New York -

Mit einem gewaltigen Kulturzentrum in einem wandlungsfähigen Gebäude will New York eine Plattform für Kunst im 21. Jahrhundert schaffen. «The Shed» ist Teil des neuen Viertels Hudson Yards, des grössten und teuersten nicht-öffentlichen Bauprojekts der USA.
In New York wird am Freitag das Kulturzentrum «The Shed» eröffnet. Das Kulturzentrum soll eine Plattform für Kunst im 21. Jahrhundert werden. (Bild: KEYSTONE/AP/MARK LENNIHAN)

In New York wird am Freitag das Kulturzentrum «The Shed» eröffnet. Das Kulturzentrum soll eine Plattform für Kunst im 21. Jahrhundert werden. (Bild: KEYSTONE/AP/MARK LENNIHAN)

(sda/dpa)

Nach vier Jahren Bauzeit und Kosten von 404 Millionen Dollar soll «The Shed» (Der Schuppen) am Freitag offiziell öffnen. Es verfügt über Veranstaltungsräume auf insgesamt acht Stockwerken.

Als «nur Muskeln und kein Fett» beschrieb die leitende Architektin Liz Diller den Bau bei einer Vorab-Besichtigung am Mittwoch. Die fast 40 Meter hohe Aussenhülle lässt sich ausfahren und der Innenraum über mehrere Stockwerke für bis zu 3000 Zuschauerinnen und Zuschauer erweitern.

Modernste Bühnentechnik samt Glasfaser-Internet sollen «fast alles möglich machen, was Künstler sich vorstellen können», sagte der Vorstandsvorsitzende Dan Doctoroff. Ihnen solle der Bau als Werkzeug dienen und sich laufend weiterentwickeln, sagte Diller.

Auftakt mit Gerhard Richter und Arvo Pärt

Für den Auftakt sind unter anderem eine Ausstellung des deutschen Künstlers Gerhard Richter mit Musik der Komponisten Steve Reich und Arvo Pärt geplant. Im Programm stehen ausserdem eine Fassung des antiken griechischen Dramas «Helena» sowie ein Theaterstück der isländischen Musikerin Björk.

Ob «The Shed» sich in der Stadt mit 1200 kulturellen Einrichtungen behaupten kann, muss sich zeigen. Es sei nicht klar, warum New York das neue Zentrum brauche, urteilte die Website «ArtNet» und sprach von einem «Gefühl der Überflüssigkeit». Die «Washington Post» schrieb dagegen, «The Shed» sei der einzige Grund, das bei New Yorkern verhasste neue Viertel Hudson Yards überhaupt zu besuchen.

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