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Im Streit um Parthenon-Fries besteht Athen auf Rückgabe

Im jahrzehntelangen Streit um die Parthenon-Friesteile beharrt Athen auf der Rückgabe der wertvollen Skulpturen aus London.
Die Parthenon Galerie im neuen Akropolis Museum wurde vom Schweizer Architekten Bernard Tschumi entworfen. Aber Teile des berühmten Frieses sind Nachbildungen aus Gips, weil die Originale seit 200 Jahren in London sind. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

Die Parthenon Galerie im neuen Akropolis Museum wurde vom Schweizer Architekten Bernard Tschumi entworfen. Aber Teile des berühmten Frieses sind Nachbildungen aus Gips, weil die Originale seit 200 Jahren in London sind. (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)

(sda/dpa)

Das neue Museum unterhalb des Hügels der Akropolis sei «absolut ausreichend», um die fehlenden Friesteile unterzubringen, sagte am Montag im griechischen Fernsehen der griechische Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos nach einem Besuch des Museums. «Ich habe das Gefühl, dass unser Ziel international immer mehr Unterstützung bekommt», fügte er hinzu.

Die antiken Marmorelemente sind seit 1816 im Besitz des British Museum. Seit 1982 fordert Griechenland sie zurück, die Briten verweigern dies bislang.

Der britische Botschafter Lord Elgin hatte Anfang des 19. Jahrhunderts die am besten erhaltenen Teile (die sogenannten «Elgin Marbles») des Parthenons abbauen und nach England bringen lassen. Er verkaufte sie 1816 an das Museum. 56 von 96 Platten des Frieses befinden sich seitdem dort.

Der Parthenon ("Jungfrauengemach») ist eines der berühmtesten noch existierenden Baudenkmäler des antiken Griechenlands. Athen hatte 2009 nach den Entwürfen des Schweizer Architekten Bernard Tschumi ein neues Museum unterhalb der Akropolis gebaut. Dort werden die echten Teile zusammen mit Nachbildungen der fehlenden aus Gips ausgestellt.

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