Bikinimuseum zeigt Geschichte der Bademode

Vom hochgeschlossenen Badekostüm aus Wolle zum superknappen Zweiteiler - das BikiniArtMuseum in Bad Rappenau bei Heilbronn (Baden-Württemberg) widmet sich in Deutschland der Geschichte der Bademode.

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An Puppen angebrachte historische Bikini-Luxusmodelle aus den 1940er bis 1990er-Jahren stehen bei einem Presserundgang vor der Eröffnung des Bikinimuseums im Museum. Die Eröffnung findet am 5. Juli statt. Foto: Uwe Anspach/dpa

An Puppen angebrachte historische Bikini-Luxusmodelle aus den 1940er bis 1990er-Jahren stehen bei einem Presserundgang vor der Eröffnung des Bikinimuseums im Museum. Die Eröffnung findet am 5. Juli statt. Foto: Uwe Anspach/dpa

Keystone/dpa/Uwe Anspach
(sda/dpa)

An diesem Sonntag - dem internationalen Tag des Bikinis - wird das Museum eröffnet. Unterhaltsam aufbereitet erfahren die Besucher künftig auf 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche, wie sich die Bademode seit dem späten 19. Jahrhundert entwickelt hat.

Initiiert und finanziert hat das Museum der Regensburger Unternehmer Alexander Ruscheinsky. Mehr als fünf Jahre lang recherchierte er zusammen mit seinem Team zum Thema Bikini, als dessen Erfinder der Franzose Louis Réard gilt. Zwölf Bikinis aus dessen Kollektionen sind in dem Museum ausgestellt.

Aus Sicht der Museumsmacher ist der Bikini Teil der Emanzipationsgeschichte und steht für die Selbstbefreiung der Frau, wie Museumsdirektor Reinhold Weinmann bei einem Pressetermin am Freitag sagte.

Auch ein Burkini, ein Ganzkörperbadeanzug, gehört zur Ausstellung. Neben Bademode gibt es multimediale Shows, Kunstwerke und historische Plakate zu sehen. So malte Komiker Otto Waalkes einen Ottifanten im Bikini.