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Banksy-Werk an Garage in Wales für sechsstellige Summe verkauft

Ein an einer Garagenwand in Wales aufgetauchtes Graffiti des Streetart-Künstlers Bansky hat für eine sechsstellige Summe den Besitzer gewechselt.
Das Banksy-Werk in Port Talbot, Wales, wurde für einen sechsstelligen Betrag verkauft. Der Käufer will es vorerst am Entstehungsort lassen und damit den Tourismus ankurbeln. (Bild: KEYSTONE/AP TWITTER/@RHONEYJONES/RACHEL HONEY-JONES)

Das Banksy-Werk in Port Talbot, Wales, wurde für einen sechsstelligen Betrag verkauft. Der Käufer will es vorerst am Entstehungsort lassen und damit den Tourismus ankurbeln. (Bild: KEYSTONE/AP TWITTER/@RHONEYJONES/RACHEL HONEY-JONES)

(sda/dpa)

Der Käufer und Galerist John Brandler aus der südostenglischen Grafschaft Essex will das Kunstwerk zunächst mindestens für zwei Jahre in Port Talbot lassen, um den Tourismus in der strukturschwachen Industriestadt anzukurbeln, wie britische Medien am Freitag berichteten.

Zudem erwäge er eine Ausstellung mit weiteren Werken des mysteriösen Künstlers. «Wenn wir alle zusammenarbeiten, denke ich, dass wir Tonnen von Leuten nach Port Talbot bringen können», wurde Brandler zitiert.

Das Graffiti war kurz vor Weihnachten an der Garagenwand eines Stahlarbeiters aufgetaucht. Darauf zu sehen ist ein kleiner Junge mit einem Schlitten, der mit ausgebreiteten Armen und herausgestreckter Zunge vermeintliche Schneeflocken auffängt. Blickt man um die Ecke, wird klar, dass es sich nicht um Schnee, sondern um einen Ascheregen aus einem brennenden Container handelt, der auf den Jungen herabrieselt. In Port Talbot steht das grösste Stahlwerk Grossbritanniens.

Werk in Tokio noch nicht bestätigt

Die Behörden in Japan rätseln unterdessen, ob ein zum Jahresende in Tokio aufgetauchtes Graffiti ebenfalls aus Banksys Hand stammen könnte. Das Werk an einem Bahnhof der japanischen Hauptstadt zeigt eine Ratte mit Regenschirm und Tasche. «Wir haben dieses Bild einer hübschen Ratte gefunden, bei dem es sich um ein Werk von Banksy handeln könnte», schrieb die Gouverneurin der Präfektur Tokio, Yuriko Koike, am Donnerstag bei Twitter. Sie mutmasste, es könne sich um ein Geschenk des Künstlers an die Stadt handeln.

Eigentlich sei Graffiti-Sprühen inakzeptabel, zitierte die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Freitag einen Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Sollte es sich aber um ein authentisches Werk des Künstlers handeln, müsse es bewahrt und geschützt werden.

Banksys Identität gibt weiter Rätsel auf. Bekannt ist, dass er aus Bristol stammt und Ende der 90er Jahre nach London kam. Einen Namen machte er sich mit seinen gesellschaftskritischen und meist kontroversen Motiven. Seine Graffiti erscheinen meist überraschend, manchmal gibt er Hinweise auf seine Urheberschaft.

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