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Archäologen graben Stätte von Woodstock-Festival in USA aus

Archäologen haben in den USA die Stätte des legendären Woodstock-Festivals von 1969 teilweise ausgegraben. Eine Woche lang legten sie Abschnitte der Felder im Ort Bethel im Staat New York frei, auf denen sich im August 1969 mehr als 400'000 Menschen versammelten.
Wissenschafter graben derzeit das Gelände des legendären Woodstock-Festivals aus, um es zum 50. Jahrestag des Festivals im August 2019 vorzubereiten. (Bild: KEYSTONE/AP/RICHARD DREW)

Wissenschafter graben derzeit das Gelände des legendären Woodstock-Festivals aus, um es zum 50. Jahrestag des Festivals im August 2019 vorzubereiten. (Bild: KEYSTONE/AP/RICHARD DREW)

(sda/dpa)

Die Experten der Binghamton University wollen damit unter anderem die Lage der Bühne bestimmen, auf der Bands wie The Who und Jefferson Airplane sowie Jimi Hendrix, Janis Joplin und Joan Baez spielten. Im Herbst hatten Archäologen bereits Bereiche freigelegt, in den Verkäufer während des Festivals ihre Stände hatten.

Hunderttausende pilgerten zu dem dreitägigen Musikfestival, das für viele zum Sinnbild der Hippiebewegung und einer ganzen Generation wurde. Bei Woodstock versammelten sich trotz Regen und Schlamm Kriegsgegner und Hippies, die Materialismus ablehnten und mit Drogen wie Marihuana und LSD experimentierten. Gemietet hatten die Veranstalter das Gelände, das gut zwei Autostunden nördlich von New York liegt, vom Milchbauern Max Yasgur. Von dem massenhaften Andrang waren sie fast umgehend überfordert und auf Hilfe von Freiwilligen angewiesen.

Hintergrund der Ausgrabungen ist der 50. Jahrestag des Festivals im August 2019, sagte Nina Versaggi von der archäologischen Fakultät der Binghamton University der Nachrichtenagentur DPA. Bis dahin will das benachbarte Bethel Woods Center for the Arts das Gelände mit Pfaden aufbereiten, um die Geschichte von Woodstock nachzuerzählen. Die Stätte sei «historisch höchst bedeutend», sagte Direktor Wade Lawrence vom Bethel Woods Center. Vor einem Jahr wurde das 15 Hektar grosse Gelände bereits zum Kulturdenkmal erklärt.

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