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Alfred Kubin und der Blaue Reiter im Münchner Lenbachhaus

Der österreichische Zeichner Alfred Kubin und seine Verbindungen zur Künstlergruppe Blauer Reiter stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung im Münchner Lenbachhaus. Sie dauert vom 9. Oktober bis 17. Februar 2019.
Das Gemälde «Eindringlinge» (um 1902/03) von Alfred Kubin ist Teil der Ausstellung «Phantastisch! Alfred Kubin und der Blaue Reiter» im Lenbachhaus in München. Sie dauert vom 9. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019. (Bild: Eberhard Spangenberg, München/VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

Das Gemälde «Eindringlinge» (um 1902/03) von Alfred Kubin ist Teil der Ausstellung «Phantastisch! Alfred Kubin und der Blaue Reiter» im Lenbachhaus in München. Sie dauert vom 9. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019. (Bild: Eberhard Spangenberg, München/VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

(sda/dpa)

Alfred Kubin (1877-1959) werde oft als Gründungsmitglied der Vereinigung genannt, seine konkreten Beziehungen zu dem Künstlerkreis seien jedoch so gut wie unbekannt, teilte die Städtische Galerie am Montag in München mit.

«Phantastisch! Alfred Kubin und der Blaue Reiter» zeigt mehr als 140 Werke, Fotos und Dokumente, von Kubin und anderen berühmten Künstlern wie August Macke, Wassily Kandinsky, Paul Klee oder Gabriele Münter.

Kubins erste Ausstellung in München 1904 wurde von Kandinsky in der Künstlervereinigung Phalanx präsentiert. 1909 stiess der Österreicher zur Neuen Künstlervereinigung München (NKVM). Als sich 1911 wegen eines Streits über künstlerische Ansichten der Blaue Reiter abspaltete, trat auch Kubin aus der NKVM aus.

Bei der zweiten Ausstellung des Blauen Reiters 2012 war er mit eigenen Werken vertreten. «Für Kubin selbst galt die Gegenwart, in der er lebte, als eine Zeit der Krisen», schreibt der Lenbachhaus-Direktor Matthias Mühling im Ausstellungskatalog. «In seinen Bildern vermischt sich die traumatische Weltsicht des Künstlers mit der generellen Unruhe seiner Zeit.»

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