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Aleida und Jan Assmann erhalten Friedenspreis des Buchhandels

Die Kulturwissenschaftler Aleida und Jan Assmann erhalten gemeinsam den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Das teilte der in Frankfurt ansässige Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Dienstag zum Auftakt der Buchtage in Berlin mit.
Die Erinnerungsforscherin Aleida Assmann und ihr Mann, der Ägyptologe Jan Assmann, erhalten den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. (Bild: Keystone/DPA/PATRICK SEEGER)

Die Erinnerungsforscherin Aleida Assmann und ihr Mann, der Ägyptologe Jan Assmann, erhalten den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. (Bild: Keystone/DPA/PATRICK SEEGER)

(sda/dpa)

Die 71-jährige Aleida Assmann, eine Literaturwissenschaftlerin, hat sich mit ihren Studien zur Erinnerungskultur einen Namen gemacht. Ihr Ehemann Jan Assmann (79) hat als Ägyptologe mit seinem umfangreichen Werk internationale Debatten zu den kulturellen und religiösen Konflikten unserer Zeit angestossen. Das Paar lebt in Konstanz.

Der mit 25'000 Euro verbundene Friedenspreis des Deutschen Buchhandels gehört zu den bedeutendsten Kulturauszeichnungen des Landes. Mit dem Preis werden seit 1950 Schriftsteller, Philosophen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland geehrt.

Der Preis wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 14. Oktober in der Paulskirche verliehen. Im vergangenen Jahr erhielt die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood die Auszeichnung.

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