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Zwei Tote nach Schüssen bei Kommunalwahl in der Türkei

In der Türkei hat am Sonntagmorgen die Kommunalwahl begonnen. Im ostanatolischen Malatya sind zwei Menschen erschossen worden - es soll sich um Wahlbeobachter einer kleinen Oppositionspartei handeln.
Die Kommunalwahl in der Türkei am heutigen Sonntag dürfte vor allem für Präsident Recep Tayyip Erdogan spannend werden - weil mancherorts Niederlagen seiner Partei AKP erwartet werden. (Bild: KEYSTONE/EPA TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE HANDOUT)

Die Kommunalwahl in der Türkei am heutigen Sonntag dürfte vor allem für Präsident Recep Tayyip Erdogan spannend werden - weil mancherorts Niederlagen seiner Partei AKP erwartet werden. (Bild: KEYSTONE/EPA TURKISH PRESIDENT PRESS OFFICE HANDOUT)

(sda/dpa/reu)

Präsident Recep Tayyip Erdogan bestätigte nach seiner Stimmabgabe in Istanbul zwei Todesopfer in Malatya. Ermittlungen zum Hintergrund des Vorfalls seien eingeleitet worden.

Der Chef der kleinen Oppositionspartei Saadet, Temel Karamollaoglu, schrieb auf Twitter, die Opfer seien zwei Wahlbeobachter seiner Partei. Die beiden hätten gegen eine offene Stimmabgabe protestiert und seien daraufhin getötet worden.

Rund 57 Millionen Türken sind landesweit dazu aufgerufen, Bürgermeister, Gemeinderäte und andere Kommunalpolitiker zu wählen. Die Abstimmung findet in allen 81 Provinzen gleichzeitig statt. Nach offiziellen Angaben sind landesweit rund 553'000 Sicherheitskräfte im Einsatz.

Stimmungstest für Erdogan

Schliessen sollen die Wahllokale im Osten um 16 Uhr Ortszeit (15 Uhr mitteleuropäischer Zeit) und im Westen eine Stunde später. Erste Teilergebnisse werden noch am heutigen Sonntagabend erwartet.

Die Kommunalwahl ist ein Stimmungstest für Präsident Recep Tayyip Erdogan und seine islamisch-konservative Regierung. Spannend wird es vor allem in der Wirtschaftsmetropole Istanbul und der Hauptstadt Ankara: Dort wird ein knapper Ausgang erwartet.

Beide Städte werden seit mehr als 20 Jahren von islamisch-konservativen Bürgermeistern regiert. Eine Niederlage dort wäre ein Gesichtsverlust für Erdogan, der selbst einst Bürgermeister von Istanbul war.

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