Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Zwei Schiffe kollidieren nahe der ostfriesischen Insel Borkum

In der Nordsee vor der ostfriesischen Insel Borkum sind am Donnerstagabend zwei Schiffe kollidiert. Sie verkeilten sich laut Behörden aus bislang unbekannter Ursache rund 25 Kilometer nordwestlich vor der Insel ineinander. Verletzt wurde niemand.
In der Nordsee sind zwei Schiffe kollidiert. Das eine Schiff schlug dabei leck, und es drang Wasser ein. (Bild: KEYSTONE/EPA/ROBIN UTRECHT)

In der Nordsee sind zwei Schiffe kollidiert. Das eine Schiff schlug dabei leck, und es drang Wasser ein. (Bild: KEYSTONE/EPA/ROBIN UTRECHT)

(sda/dpa)

Durch Wind und Strömung trieben die Frachter langsam Richtung Norden. Am Freitag gelang es, die beiden ineinander verkeilten Schiffe zu trennen. Das sagte eine Sprecherin des Havariekommandos. Der kleinere der beiden Frachter werde nun voraussichtlich mithilfe von Schleppern zurück an Land manövriert. Ob auch der grössere Frachter Unterstützung brauche, sei noch unklar.

Das eine Schiff war mit einer Besatzung von 16 Menschen unterwegs, ist rund 115 Meter lang und unter türkischer Flagge gefahren. Auf dem anderen, 82 Meter langen und unter niederländischer Flagge fahrenden Schiff waren fünf Menschen an Bord. Bei dem Unfall blieben alle unverletzt.

Das niederländische Schiff ist mit 1800 Tonnen Magnesiumcarbonat beladen, welches allerdings nicht als Gefahrgut gilt. Das türkische Schiff transportierte keine Ladung. Ein Ölüberwachungsflugzeug stellte zudem bei einem Flug über den Unfallort fest, dass keine Schadstoffe ausgetreten waren.

Auf der Steuerbordseite des Schiffs mit niederländischer Flagge drang bis in die Nacht noch Wasser durch ein Leck ein. Zur Unterstützung der Besatzung wurde ein Expertenteam aus erfahrenen Seeleuten mit an Bord des Schiffes geschickt. Zudem waren auch ein Boot der deutschen Bundespolizei sowie ein Seenotrettungskreuzer und ein Hochsee-Bergungsschlepper vor Ort. Luft- und Seeraum waren bis in die Nacht rund drei Seemeilen um den Einsatzort gesperrt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.