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Zehntausende demonstrieren in London für zweites Brexit-Referendum

Zehntausende Menschen haben am Samstag in London in einem Meer aus blauen EU-Flaggen für ein zweites Brexit-Referendum demonstriert. Die Demonstranten zogen ab dem späten Vormittag vor das britische Parlamentsgebäude im Bezirk Westminster.
Zehntausende Menschen demonstrieren in London in einem Meer aus blauen EU-Flaggen für ein zweites Brexit-Referendum (Bild: KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM)Zehntausende Menschen demonstrieren in London in einem Meer aus blauen EU-Flaggen für ein zweites Brexit-Referendum (Bild: KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM)
Der britische Premier Boris Johnson und der Brexit-Partei-Chef Nigel Farage, die sich den eigenen Ast absägen - Protestplakat der Brexit-Gegner. (Bild: KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM)Der britische Premier Boris Johnson und der Brexit-Partei-Chef Nigel Farage, die sich den eigenen Ast absägen - Protestplakat der Brexit-Gegner. (Bild: KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM)
Zehntausende Brexit-Gegner fordern in London ein zweites Referendum über den Austritt aus der EU. (Bild: KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM)Zehntausende Brexit-Gegner fordern in London ein zweites Referendum über den Austritt aus der EU. (Bild: KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM)
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Zehntausende demonstrieren in London für zweites Brexit-Referendum

(sda/afp)

Dort wurde zum gleichen Zeitpunkt eine Sondersitzung des britischen Unterhauses abgehalten wurde, um über das neue Brexit-Abkommen abzustimmen. An dem Protestzug nahmen unter anderem Oppositionspolitiker sowie der Londoner Bürgermeister, Sadiq Khan, teil.

Über 170 Wagen waren speziell für die Demonstration angemietet worden. Für den Nachmittag waren Reden von Politikern geplant, darunter Abgeordnete der Labour-Partei sowie der Liberaldemokraten. Die Organisatoren von der Kampagne «People's Vote» (Volksabstimmung) wollen ein zweites Brexit-Referendum erreichen - mit der Option, den Brexit ganz abzusagen.

Derweil debattierte das britische Unterhaus in einer historischen Sondersitzung über das neue Brexit-Abkommen von Premierminister Boris Johnson. Die EU und Grossbritannien hatten sich am Donnerstag auf ein neues Brexit-Abkommen geeinigt und die hochumstrittene Frage des Status der britischen Provinz Nordirland geklärt.

Johnson will das Parlament nun über die Vereinbarung abstimmen lassen. Der Ausgang der Abstimmung ist ungewiss. Johnson will den EU-Austritt unter allen Umständen bis zum 31. Oktober durchziehen – notfalls auch ohne Abkommen.

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