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Waldbrände auf Gran Canaria geraten ausser Kontrolle

Der Waldbrand in den Bergen von Gran Canaria ist nach Behördenangaben ausser Kontrolle geraten. 3400 Hektar Fläche auf der spanischen Ferieninsel seien schon von dem Feuer betroffen, manche Flammen schlügen 50 Meter hoch, teilte der Inselrat am Montag auf Twitter mit.
Feuer- statt Strandfotos: Auf der beliebten Ferieninsel Gran Canaria wüten grosse Waldbrände. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ANGEL MEDINA G.)Feuer- statt Strandfotos: Auf der beliebten Ferieninsel Gran Canaria wüten grosse Waldbrände. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ANGEL MEDINA G.)
Rauch so weit das Auge reicht: Auf Gran Canaria kämpfen Feuerwehrleute schon wieder gegen Waldbrände. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ANGEL MEDINA G.)Rauch so weit das Auge reicht: Auf Gran Canaria kämpfen Feuerwehrleute schon wieder gegen Waldbrände. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ANGEL MEDINA G.)
Löschflugzeuge tanken an der Küste Wasser, mit dem sie im Inselinnern die Brände bekämpfen. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ELVIRA URQUIJO A.)Löschflugzeuge tanken an der Küste Wasser, mit dem sie im Inselinnern die Brände bekämpfen. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ELVIRA URQUIJO A.)
Zahlreiche Menschen mussten nach dem erneuten Ausbruch von Waldbränden auf Gran Canaria evakuiert werden. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ANGEL MEDINA G.)Zahlreiche Menschen mussten nach dem erneuten Ausbruch von Waldbränden auf Gran Canaria evakuiert werden. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/ANGEL MEDINA G.)
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Waldbrände auf Gran Canaria geraten ausser Kontrolle

(sda/dpa)

Nach Angaben des spanischen Fernsehens wurden mittlerweile 8000 Menschen aus Dutzenden Ortschaften in dem Gebiet südwestlich der Hauptstadt Las Palmas in Sicherheit gebracht.

Bedroht seien auch die berühmten Kiefernwälder im Nationalpark Tamadaba, hiess es. Der 7500 Hektar grosse Park liegt innerhalb des von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärten Westens des Insel und gilt als «die grüne Lunge» der Insel. Touristen an den Stränden waren von der Feuerfront zunächst nicht direkt betroffen.

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, sagte, das heisse Sommerwetter und die geringe Luftfeuchtigkeit machten es schwer, das «extrem aggressive» Feuer in den Griff zu bekommen. Hinzu komme starker Wind, der die Flammen anfache, und eine starke Rauchentwicklung, betonte die Sprecherin des kanarischen Notfalldienstes, Laura Otero.

Hunderte Helfer hatten die ganze Nacht hindurch gegen das Feuer gekämpft. Weitere 700 wollten sich am Morgen an dem Einsatz beteiligen. Zudem sollten elf Helikopter und mehrere Flugzeuge eingesetzt werden.

Zeitungen zitierten den Chef der Inselregierung, Antonio Morales, mit den Worten, es könne sich möglicherweise um Brandstiftung handeln. Beweise dafür gebe es aber bisher nicht. Schon vor einer Woche waren in der gleichen Bergregion rund um die Gemeinden Tejeda und Artenara 1500 Hektar verbrannt.

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