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Wahlen in Kamerun werden teilweise von Unruhen begleitet

Teilweise von Unruhen begleitet haben am Sonntag im zentralafrikanischen Kamerun Präsidentenwahlen begonnen. Sie betrafen vor allem den englischsprachigen Landesteil. Im grösseren französischsprachigen Teil öffneten die Wahllokale dagegen vielerorts problemlos.
Kamerun wählt den nächsten Präsidenten. Der Präsident Paul Biya (Foto in der Mitte), der bereits seit 35 Jahren an der Spitze des zentralafrikanischen Landes steht, strebt eine siebte Amtszeit an. (Bild: KEYSTONE/EPA/NIC BOTHMA)

Kamerun wählt den nächsten Präsidenten. Der Präsident Paul Biya (Foto in der Mitte), der bereits seit 35 Jahren an der Spitze des zentralafrikanischen Landes steht, strebt eine siebte Amtszeit an. (Bild: KEYSTONE/EPA/NIC BOTHMA)

(sda/dpa)

In der Haupstadt Jaunde etwa gaben die Bürger in vielen Wahllokalen friedlich ihre Stimme ab, wie ein Reporter der deutschen Nachrichtenagentur DPA berichtete. Allerdings kam es im englischsprachigen Landesteil zu Unruhen. In Bamenda fielen Schüsse zwischen Sicherheitskräften und Separatisten. Dabei wurden zwei Kämpfer getötet, wie der Parlamentsabgeordnete Andrew Kwei sagte.

Separatisten hätten Anwohner angewiesen, nicht wählen zu gehen, sagten Bewohner. Viele Menschen trauten sich demnach nicht aus dem Haus. Die Wahlkommission habe im englischsprachigen Teil nur einige wenige Wahllokale eingerichtet, damit diese ausreichend geschützt werden können, sagte der Chef der Wahlkommission.

Die dort lebende Minderheit fühlt sich seit langem von der frankophonen Mehrheit benachteiligt. Der Konflikt ist seit 2017 mit offenen Bestrebungen nach staatlicher Unabhängigkeit eskaliert.

Bei der Wahl bemüht sich der seit fast 36 Jahren amtierende Staatschef Paul Biya um eine weitere Amtszeit. Trotz der Lage im englischsprachigen Landesteil und der Unsicherheit im Norden, wo die radikalislamische Terrorgruppe Boko Haram ihr Unwesen treibt, ist dem 85-Jährigen ein Sieg in erster Runde so gut wie sicher. Seinen sechs Gegenkandidaten werden wenig Chancen eingeräumt. Knapp sieben Millionen Menschen waren in der ehemaligen deutschen Kolonie zur Stimmabgabe aufgerufen.

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