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Vorwürfe gegen Trumps Kandidaten Kavanaugh

Im Streit um die Nominierung des Supreme-Court-Kandidaten von US-Präsident Donald Trump, Brett Kavanaugh, hat eine entscheidende Anhörung vor dem US-Senat begonnen.
Der Justizausschuss des US-Senats hat zunächst die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford angehört. Sie beschuldigt Brett Kavanaugh, den Supreme-Court-Kandidaten von US-Präsident, 1982 versucht zu haben, sie zu vergewaltigen. (Bild: KEYSTONE/Andrew Harnik/Getty Images)

Der Justizausschuss des US-Senats hat zunächst die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford angehört. Sie beschuldigt Brett Kavanaugh, den Supreme-Court-Kandidaten von US-Präsident, 1982 versucht zu haben, sie zu vergewaltigen. (Bild: KEYSTONE/Andrew Harnik/Getty Images)

(sda/dpa)

Der Justizausschuss des Senats hört am Donnerstag Kavanaugh und die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford an. Ford wirft Kavanaugh vor, 1982 versucht zu haben, sie zu vergewaltigen.

Auch andere Frauen haben Missbrauchsvorwürfe gegen den Kandidaten erhoben. Kavanaugh hat die Anschuldigungen pauschal zurückgewiesen.

Der Vorsitzende des Justizausschusses, Chuck Grassley, entschuldigte sich zu Beginn der Sitzung bei Ford und Kavanaugh für das, was ihnen widerfahren sei, seit die Vorwürfe bekannt wurden. ord, Kavanaugh und deren Familien sind seitdem nach ihren Angaben Bedrohungen ausgesetzt.

«Bewerbungsgespräche für Kavanaugh»

Grassley holte dann zu einer Kritik an den Demokraten aus. Er warf der stellvertretenden Ausschussvorsitzenden, der demokratischen Senatorin Dianne Feinstein, vor, der republikanischen Seite einen Brief von Ford mit den Vorwürfen vorenthalten zu haben. Feinstein entgegnete wenig später, sie habe den Brief vertraulich behandelt, bis Ford bereit gewesen sei, damit an die Öffentlichkeit zu gehen.

Feinstein fügte hinzu: «Das ist kein Gerichtsprozess für Dr. Ford. Es ist ein Bewerbungsgespräch für Richter Kavanaugh.»

Die Anhörung in Washington wurde landesweit mit grosser Spannung erwartet. Vor den Kongresswahlen Anfang November ist die Personalie Gegenstand einer erbitterten Auseinandersetzung zwischen Trumps Republikanern und den oppositionellen Demokraten geworden.

Für diesen Freitag ist eine Abstimmung im Justizausschuss über eine Empfehlung Kavanaughs angesetzt. Danach muss der US-Senat über die Berufung des 53-Jährigen an das höchste US-Gericht abstimmen.

Trump verteidigte Kavanaugh am Mittwochabend (Ortstzeit) zwar nochmals. Angesichts der zunehmenden Missbrauchsvorwürfe schloss der US-Präsident eine Abkehr von der Nominierung des umstrittenen Richters aber nicht generell aus.

Trump hatte Kavanaugh im Juli für den hochrangigen Richterposten vorgeschlagen. Kurz vor der geplanten Entscheidung des US-Senats über die Personalie waren Fords Vorwürfe gegen Kavanaugh an die Öffentlichkeit gekommen.

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