Saudi-Arabien

Von der Leyen fordert bei G20-Gipfel mehr Geld für Kampf gegen Corona

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat beim G20-Gipfel der führenden Wirtschaftsnationen eine stärkere finanzielle Unterstützung der globalen Initiative zur Bewältigung der Corona-Pandemie gefordert. Von der Leyen rief nach eigenen Angaben am Samstag in ihrem Redebeitrag dazu auf, bis Jahresende weitere 4,5 Milliarden US-Dollar (3,8 Milliarden Euro) für die Koordinationsplattform ACT Accelerator bereitzustellen. Es gehe darum, weltweit Corona-Tests, Behandlungen und Impfungen zu ermöglichen. «Wir müssen globale Solidarität zeigen.»

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Charles Michel, Präsident des Europäischen Rats (unten), nimmt am virtuellen G20-Gipfel unter Vorsitz Saudi-Arabiens teil. Eigentlich sollte der Gipfel erstmals in der saudischen Hauptstadt Riad stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie werden die Gespräche aber nur per Video-Schalte geführt. Foto: Yves Herman/Pool Reuters/AP/dpa

Charles Michel, Präsident des Europäischen Rats (unten), nimmt am virtuellen G20-Gipfel unter Vorsitz Saudi-Arabiens teil. Eigentlich sollte der Gipfel erstmals in der saudischen Hauptstadt Riad stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie werden die Gespräche aber nur per Video-Schalte geführt. Foto: Yves Herman/Pool Reuters/AP/dpa

Keystone/Pool Reuters/AP/Yves Herman
(sda/dpa)

Von der Leyen wies in der Videoschalte mit den Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten zudem darauf hin, dass sie im kommenden Jahr mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte einen Weltgesundheitsgipfel organisieren wolle. Er werde Teil der italienischen G20-Präsidentschaft sein. «Wir werden die Lehren aus der Krise diskutieren, um die Menschheit künftig besser vor Pandemien zu schützen», erklärte von der Leyen.