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Videoshow statt Feuerwerk am Liechtensteiner Fürstenfest in Vaduz

Der Liechtensteiner Erbprinz Alois hat seine Landsleute am Staatsfeiertag dazu aufgerufen, sich nicht auf den Erfolgen auszuruhen und die Innovation umweltschonend voranzutreiben. Die Veränderungen auf dem heimischen Finanzplatz nannte er als positives Beispiel.
Schon im Hitzesommer 2003 war auf ein Feuerwerk verzichtet worden. Besucherinnen und Besucher konnten am Liechtensteiner Staatsfeiertag eine Lasershow verfolgen (Archivbild). (Bild: KEYSTONE/ARNO BALZARINI)

Schon im Hitzesommer 2003 war auf ein Feuerwerk verzichtet worden. Besucherinnen und Besucher konnten am Liechtensteiner Staatsfeiertag eine Lasershow verfolgen (Archivbild). (Bild: KEYSTONE/ARNO BALZARINI)

(sda)

«Gemeinsam haben wir viel erreicht», sagte Erbprinz Alois in seiner traditionellen Ansprache zum Staatsfeiertag am Mittwoch auf der fürstlichen Schlosswiese in Vaduz. Der Wohlstand beruhe leider auch auf einem massiven Ressourcenverbrauch, der zu einem Raubbau an der Umwelt und an den Chancen der zukünftigen Generationen führe.

Würde die Menschheit so leben wie die Menschen in hochentwickelten Volkswirtschaften wie jene in der Schweiz und Liechtenstein, würde es die Ressourcen von fast drei Erden brauchen, sagte der Thronfolger: «Wir müssen daher neue Wege finden, um Ressourcen wesentlich effizienter und nachhaltiger zu nutzen.»

Die technologische und demographische Entwicklung sowie der Ressourcenverbrauchen seien nicht nur in Liechtenstein viel diskutierte Themen. Auch international sei eine starke Bewegung von politischen Institutionen und wichtigen Entscheidungsträgern der Wirtschaft in Richtung einer ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltigen Entwicklung entstanden.

Mut, Weitblick und Geschick gefragt

«In der sich schnell verändernden Welt dürfen wir uns nicht auf unseren Erfolgen ausruhen», betonte Alois. Globale Trends müssten rechtzeitig erkannt werden. Der erfolgreiche Veränderungsprozess des Finanzplatzes sei ein relevantes und noch aktuelles Beispiel: «Für unsere entschlossenen Schritte» ernte Liechtenstein heute Anerkennung und Erfolg.

«In den nächsten Jahren brauchen wir ähnlich innovative, pragmatische und zukunftsorientierte Initiativen», sagte Alois. Nötig seien sie in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit der Sozialsysteme, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Ressourceneffizienz sowie Raum- und Verkehrsplanung. Gefordert dabei seien Weitblick und Mut zur Veränderung sowie Geschick bei der Umsetzung.

Videoshow statt Feuerwerk

Wie schon früher beeinflusste die vorherrschende Trockenheit erneut den Staatsfeiertag, der auch als Fürstenfest bezeichnet wird. Bereits im Hitzesommer 2003 war wegen der Brandgefahr auf das nächtliche fürstliche Feuerwerk verzichtet worden. Stattdessen gab es eine Lasershow.

Dieses Jahr fällt der Höhepunkt mit dem Feuerwerk und den Höhenfeuern wieder dem absoluten Feuerverbot zum Opfer. Eine abendliche Show ist trotzdem garantiert, eine 12 Minuten dauernde «3D Video Mapping Show», bei der das fürstliche Schlossgemäuer als Projektionsfläche dient. Kostenpunkt: 110'000 Franken oder 30'000 weniger als das Feuerwerk am Nachthimmel.

Der 15. August ist der Staatsfeiertag in Liechtenstein, weil an diesem Tag das Fest Mariä Himmelfahrt gefeiert wird. Zum andern feierte der ehemalige Fürst Franz Josef am 16. August Geburtstag. 1940 waren die beiden Feste erstmals zusammengelegt worden. Seither werden sie als Staatsfeiertag begangen.

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