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US-Präsident Trump spricht bei Treffen der Waffenlobby NRA

Weniger als drei Monate nach dem Schulmassaker in Florida will US-Präsident Donald Trump bei einer Versammlung der umstrittenen Waffenlobby NRA eine Ansprache halten. Trump wird am Freitag beim Jahrestreffen der NRA in der Stadt Dallas teilnehmen.
Donald Trump spricht an einem NRA-Treffen im Mai 2016 - damals noch als Präsidentschaftskandidat. Die Waffenlobby war ein wichtiger Spender für Trump während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016. (Bild: Keystone/AP/MARK HUMPHREY)

Donald Trump spricht an einem NRA-Treffen im Mai 2016 - damals noch als Präsidentschaftskandidat. Die Waffenlobby war ein wichtiger Spender für Trump während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016. (Bild: Keystone/AP/MARK HUMPHREY)

(sda/afp)

Weniger als drei Monate nach dem Schulmassaker in Florida will US-Präsident Donald Trump bei einer Versammlung der umstrittenen Waffenlobby NRA eine Ansprache halten. Trump wird am Freitag beim Jahrestreffen der NRA in der Stadt Dallas teilnehmen.

Dies teilte die Lobbyvereinigung am Dienstag (Ortszeit) im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Chris Cox, ein hochrangiger NRA-Vertreter, zeigte sich "geehrt" darüber, mit Trump die "amerikanische Freiheit zu feiern".

Eine Sprecherin des Weissen Hauses bestätigte den Auftritt Trumps und verteidigte ihn gegen Kritik. Sicherheit sei eine "Priorität" für die US-Regierung, aber auch das Recht auf Waffenbesitz. Deshalb sei Trumps Auftritt kein Problem.

Bereits in den vergangenen vier Jahren hatte Trump bei NRA-Treffen gesprochen. Die Waffenlobby war ein wichtiger Spender für Trump während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016.

Bereits zuvor war auch die Teilnahme von US-Vizepräsident Mike Pence bekannt gegeben worden. Die Ankündigung der NRA eines Verbots von Schusswaffen wegen der Anwesenheit von Pence hatte indes für Kritik und Spott gesorgt.

Bei der viertägigen Versammlung der NRA handelt es sich um das erste Jahrestreffen der US-Waffenlobby seit dem Massaker an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland, wo ein ehemaliger Mitschüler im Februar 17 Menschen erschossen hatte. Parkland-Schüler initiierten daraufhin eine landesweite Protestwelle, in deren Rahmen Ende März hunderttausende Menschen quer durch die USA für eine Verschärfung des laxen US-Waffenrechts auf die Strasse gingen.

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