Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

US-Polizei: Geschiedener Mann tötet sechs Menschen und sich selbst

Innerhalb von fünf Tagen soll ein Mann im US-Bundesstaat Arizona sechs Menschen erschossen und schliesslich sich selbst getötet haben. Mindestens vier der sechs Opfer habe der 56-Jährige im Zusammenhang mit seiner Scheidung und einem Sorgerechtsstreit umgebracht.
Die Polizei in Scottsdale im US-Gliedstaat Arizona erklärt Medienvertretern ihren Ermittlungsstand zur einer fatalen Mordserie mit insgesamt sieben Toten. (Bild: KEYSTONE/AP/MELISSA DANIELS)

Die Polizei in Scottsdale im US-Gliedstaat Arizona erklärt Medienvertretern ihren Ermittlungsstand zur einer fatalen Mordserie mit insgesamt sieben Toten. (Bild: KEYSTONE/AP/MELISSA DANIELS)

(sda/dpa)

Dies berichteten US-Medien am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf die Polizei der Stadt Scottsdale. Die Ermittler prüften derzeit noch die Hintergründe der letzten zwei Morde.

Der Mann wird verdächtigt, die Morde seit Donnerstag in den Städten Scottsdale und Phoenix begangen zu haben. Unter den Todesopfern sind ein forensischer Psychiater und Anwaltsgehilfen. Am ersten Tatort fanden Ermittler auf einer Patronenhülse DNA-Spuren, wie CNN berichtete. Am Samstag erhielt die Polizei schliesslich einen Hinweis, der sie auf die Fährte des mutmasslichen Täters führte. Ein DNA-Abgleich mit einem Verwandten des Verdächtigen brachte den Ermittlern Gewissheit. Am Montag umzingelte die Polizei ein Hotel in Scottsdale, wo sie den Mann tot in einem Zimmer fand.

Laut Gerichtsunterlagen, die dem lokalen Sender ABC15 vorlagen, hatte der Mann im Mai 2009 die Scheidung von seiner Frau eingereicht. Diese erklärte am Montag, dass der Verdächtige eine "emotional gestörte Person" sei und sie neun Jahre lang um ihre Sicherheit gefürchtet habe. Der getötete Psychiater sei Berichten zufolge angewiesen worden, den 56-Jährigen in dem Scheidungsverfahren zu behandeln, während zwei Anwaltsgehilfen für die Anwaltskanzlei arbeiteten, die die Frau vertraten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.