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US-Ozeanbehörde: Arktis wird immer wärmer - immer weniger Rentiere

Die US-amerikanische Ozean- und Klimabehörde NOAA schlägt angesichts der Erwärmung der Arktis Alarm: Die Lufttemperatur am Boden steigt dort weiter etwa doppelt so schnell wie im Rest der Welt, wie die Behörde in ihrem jüngsten Arktis-Bericht mitteilt.
Ein Walross auf schmelzendem Eis in der Arktis - die US-amerikanische Ozean- und Klimabehörde NOAA schlägt angesichts der Erwärmung der Arktis Alarm. (Bild: Keystone/AP/GREENPEACE/BELTRA)

Ein Walross auf schmelzendem Eis in der Arktis - die US-amerikanische Ozean- und Klimabehörde NOAA schlägt angesichts der Erwärmung der Arktis Alarm. (Bild: Keystone/AP/GREENPEACE/BELTRA)

(sda/dpa)

Die Lufttemperaturen in den vergangenen fünf Jahren (2014 bis 2018) hätten alle bisherigen Rekorde seit dem Jahr 1900 überstiegen. Die Schneedecke nehme weiter ab, die Eisdecke in Grönland gehe zurück.

Obwohl damit die Vegetation zunehme, sei die Zahl der wilden Rentiere in der arktischen Tundra in den vergangenen zwei Jahrzehnten um fast die Hälfte zurückgegangen, teilte die Behörde weiter mit.

Die Erwärmung des arktischen Ozeans führe zu vermehrtem Auftreten giftiger Algen dort. Zugleich nehme die Verschmutzung durch Mikroplastik zu, was Seevögel und Meereslebewesen bedrohe.

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