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Unwetter auf Philippinen: 56 Menschen kommen ums Leben

Im Osten der Philippinen sind durch Erdrutsche und Überschwemmungen infolge starker Regenfälle mindestens 56 Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben vom Sonntag wurden darüber hinaus in sechs Provinzen mehr als 22'000 Menschen obdachlos.
Heftige Unwetter haben auf den Philippinen gewütet. (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCIS R. MALASIG)

Heftige Unwetter haben auf den Philippinen gewütet. (Bild: KEYSTONE/EPA/FRANCIS R. MALASIG)

(sda/dpa/afp)

Besonders betroffen waren das Gebiet Bicol und die östlichen Visayas-Inseln im Zentrum des Landes. Das Unwetter zerstörte Reis- und Maisernten; einige Strassen und Brücken waren unpassierbar.

Zwar schwächte sich der Sturm anschliessend zu einem Tiefdruckgebiet ab, viele Gebiete waren aber weiterhin überschwemmt. «In einigen Gegenden hat das Wasser die Dächer der Häuser erreicht», sagte der Chef des Zivilschutzes in Bicol, Claudio Yucot, der Nachrichtenagentur AFP. Die Rettungsarbeiten dauerten an.

Die Philippinen werden pro Jahr durchschnittlich von 20 Taifunen und Stürmen getroffen. Dabei kommen jedes Jahr hunderte Menschen ums Leben. Der bislang schwerste Taifun «Haiyan» ereignete sich 2013. Knapp 7400 Menschen verloren ihr Leben oder gelten seither als vermisst.

Die Philippinen liegen auf dem Pazifischen Feuerring, auf dem sich rund 90 Prozent der Erdbeben weltweit ereignen. Zu dieser Region gehört auch der benachbarte Inselstaat Indonesien, wo der Vulkan Anak Krakatau kurz vor Weihnachten ausbrach und einen Tsunami mit mehr als 420 Todesopfern auslöste.

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