Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Uno unternimmt Schritt hin zu globalem Umweltpakt

Die Uno-Vollversammlung hat am Donnerstag einen ersten Schritt hin zur Schaffung eines globalen Umwelt-Pakts unternommen. Eine Mehrheit von 143 der 193 Uno-Mitgliedstaaten stimmte für eine Resolution.
Die USA stimmen gegen einen globalen Umwelt-Pakt auf der Uno-Vollversammlung; die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, bezeichnete das Abkommen als zu vage. (Bild: KEYSTONE/EPA/JUSTIN LANE)

Die USA stimmen gegen einen globalen Umwelt-Pakt auf der Uno-Vollversammlung; die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, bezeichnete das Abkommen als zu vage. (Bild: KEYSTONE/EPA/JUSTIN LANE)

(sda/afp)

Damit sollen die Rahmenbedingungen für den von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorangetriebenen Pakt geschaffen werden.

Macron hatte im September einen Vorstoss für den Pakt unternommen. Es wäre das erste rechtlich bindende internationale Abkommen, in dem alle Umweltrechte in einem einzigen Dokument zusammengefasst wären. Mit der Resolution soll eine Arbeitsgruppe damit beauftragt werden, Lücken im internationalen Umweltrecht auszumachen und festzustellen, ob Bedarf für ein neues Regelwerk besteht.

USA erneut in Sonderrolle

Fünf Länder stimmten am Donnerstag gegen das Vorhaben: Russland, Syrien, die Türkei, die Philippinen und die USA. Sieben enthielten sich, darunter der Iran. China zählte derweil zu den Unterstützerstaaten. Die Uno-Botschafterin der USA, Nikki Haley, verurteilte den geplanten Pakt als eine Sammlung "vager" Zusagen. Es sei nicht im Interesse der USA, diesem beizutreten.

Unterdessen berichtete das Magazin "Science", dass die US-Regierung "stillschweigend" ein Programm der US-Weltraumbehörde Nasa zur Überwachung von Treibhausgasen in der Atmosphäre gestrichen habe. Das sogenannte CMS-Programm komme in einem im März unterzeichneten Budgetplan nicht mehr vor. Der Schritt sei Teil eines "breitangelegten Angriffs auf die Klimaforschung" durch das Weisse Haus, hiess es in dem Bericht.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.