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Uno-Generalsekretär prangert in Christchurch Hass im Internet an

Uno-Generalsekretär Antonio Guterres hat bei einem Besuch im neuseeländischen Christchurch die Ausbreitung von Hassbotschaften im Internet angeprangert. Diese verbreiteten sich wie ein «Lauffeuer in den sozialen Medien».
Uno-Generalsekretär legt bei der Al Noor-Moschee in Christchurch Blumen nieder. (Bild: KEYSTONE/AP POOL/STACY SQUIRES)

Uno-Generalsekretär legt bei der Al Noor-Moschee in Christchurch Blumen nieder. (Bild: KEYSTONE/AP POOL/STACY SQUIRES)

(sda/afp)

«Wir müssen dieses Feuer löschen», sagte Guterres am Dienstag bei einem Treffen mit Überlebenden des Anschlags in Christchurch vor zwei Monaten. «Es gib keinen Raum für Hassrede - weder online noch offline.»

Guterres bekräftigte Pläne für eine globale Uno-Initiative gegen die Verbreitung von Hass im Internet. Der Sonderbeauftragte für die Völkermord-Prävention, Adama Dieng, werde dazu einen Aktionsplan vorlegen.

Ein australischer Rechtsextremist hatte am 15. März zwei Moscheen in Christchurch gestürmt und das Feuer auf die Gläubigen eröffnet. 51 Menschen wurden getötet. Der Täter übertrug den Anschlag per Livestream im Internet.

Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern will am Mittwoch in Paris einen internationalen Aufruf gegen Terrorpropaganda im Netz vorstellen. An den Beratungen am Rande eines G7-Treffens sollen neben Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron unter anderem Regierungsvertreter aus Grossbritannien, Kanada, Irland und Norwegen teilnehmen. Auch Manager der Technologiekonzerne Twitter, Microsoft, Google und Amazon werden zu dem Treffen erwartet.

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