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Überschwemmungen und Dutzende Verletzte durch Taifun in Japan

Der Taifun «Trami» hat am Wochenende in Teilen Japans Überschwemmungen mit Dutzenden Verletzten verursacht. Im Süden des Inselstaates sollten mehr als 240'000 Anwohner auf Anordnung der Behörden ihre Häuser verlassen, wie örtliche Medien am Sonntag berichteten.
Menschenleer: Der internationale Flughafen Kansai bei Osaka wurde wegen des Taifuns geschlossen. (Bild: KEYSTONE/EPA JIJI PRESS)

Menschenleer: Der internationale Flughafen Kansai bei Osaka wurde wegen des Taifuns geschlossen. (Bild: KEYSTONE/EPA JIJI PRESS)

(sda/afp)

Hunderttausende Haushalte waren in den betroffenen Gebieten vom Strom abgeschnitten. Der 24. Taifun dieses Jahres in Japan zog am Sonntag in Richtung Nordosten weiter.

Am Sonntagabend (Ortszeit) erreichte er Japans Hauptinsel Honshu, wo auch die Hauptstadt Tokio liegt. Er sei gegen 20 Uhr bei der Stadt Tanabe etwa 500 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tokio auf Land getroffen, teilte Japans nationale Wetterbehörde mit. In der dortigen Präfektur Wakayama sollten fast 100'000 Einwohner auf Geheiss der Behörden ihre Häuser verlassen.

Der Internationale Flughafen Kansai auf Honshu blieb bereits am Sonntag geschlossen. Mehr als 1100 Flüge und viele Züge fielen aus, darunter auch der Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen.

Meteorologen warnten vor Rekordwinden, Erdrutschen, Überschwemmungen und Sturmfluten. Der Taifun könne auf der Honshu vorgelagerten Insel Shikoku sowie in den Regionen Tokai und Kinki Wellen bis zu einer Höhe von 13 Metern auftürmen, hiess es.

Japan war dieses Jahr bereits mehrfach von verheerenden Taifunen heimgesucht worden. Wirbelsturm «Jebi» hatte Anfang September auf Honshu unter anderem Teile des Flughafens Kansai unter Wasser gesetzt. Elf Menschen starben, mehr als 600 wurden verletzt.

«Trami» werde wahrscheinlich genauso stark oder sogar noch stärker werden, sagte Yasushi Kajiwara von Japans nationaler Wetterbehörde am Samstag auf einer Pressekonferenz. Die rotierenden Winde könnten Geschwindigkeiten bis 162 Kilometer pro Stunde erreichen, einzelne Böen sogar bis 216 Kilometer pro Stunde.

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