Überschwemmungen im Sudan: Mindestens 65 Tote in zwei Wochen

Bei Überschwemmungen infolge schweren Regens sind im Sudan in den vergangenen zwei Wochen mindestens 65 Menschen gestorben. Mehr als 14 000 Häuser wurden komplett zerstört, mindestens 30 400 weitere beschädigt, wie das Innenministerium des Landes im Nordosten Afrikas am späten Samstagabend mitteilte. Darüber hinaus seien rund 700 Rinder in den Fluten gestorben, hiess es.

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Zwei kleine sudanesische Jungen stehen vor ihrer provisorischen Unterkunft am Strassenrand, etwa 60km von der Hauptstadt entfernt. Sintflutartige Regenfälle haben Häuser und die Infrastruktur im ganzen Land verwüstet. Mehr als 50 000 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen betroffen. Foto: Marwan Ali/AP/dpa

Zwei kleine sudanesische Jungen stehen vor ihrer provisorischen Unterkunft am Strassenrand, etwa 60km von der Hauptstadt entfernt. Sintflutartige Regenfälle haben Häuser und die Infrastruktur im ganzen Land verwüstet. Mehr als 50 000 Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen betroffen. Foto: Marwan Ali/AP/dpa

Keystone/AP/Marwan Ali
(sda/dpa)

In zwei Goldminen im Osten des Landes sassen örtlichen Medienberichten zufolge aufgrund der Unwetter rund 2000 Arbeiter fest. Im Sudan herrscht von Juni bis Oktober eine Regenzeit. Da es in dem Land an gut funktionierenden Abwassersystemen und Regenwasserleitungen mangelt, treten häufig Überschwemmungen auf.