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Trump wirft Google manipulierte Ergebnisse bei Suche nach Trump vor

US-Präsident Donald Trump hat Google mit Konsequenzen gedroht, nachdem er Nachrichten über sich selbst gegoogelt hat und mit dem Ergebnis nicht zufrieden war.
US-Präsident Donald Trump ist mit Google unzufrieden: Die Suchmaschine liefere nur schlechte Resultate, wenn er nach Nachrichten über sich selber suche, kritisiert er. (Bild: KEYSTONE/AP/ALEX BRANDON)

US-Präsident Donald Trump ist mit Google unzufrieden: Die Suchmaschine liefere nur schlechte Resultate, wenn er nach Nachrichten über sich selber suche, kritisiert er. (Bild: KEYSTONE/AP/ALEX BRANDON)

(sda/dpa)

Gut eine Woche vor einer Anhörung von Vertretern von Google, Facebook und Twitter im US-Senat erhob der US-Präsident schwere Vorwürfe gegen die Suchmaschine. «Sie haben es manipuliert, für mich und andere, so dass fast alle Geschichten und Nachrichten schlecht sind», schrieb Trump in einem frühmorgendlichen Tweet um 5.24 Uhr (Ortszeit/11.24 Uhr MESZ).

«Google und andere unterdrücken Stimmen von Konservativen und verstecken Informationen und Nachrichten, die gut sind», schrieb Trump zehn Minuten später in einem zweiten Tweet. «Sie kontrollieren, was wir sehen können und was nicht. Das ist eine sehr ernste Situation - wird in Angriff genommen werden!»

Ein Google-Sprecher erklärte, Ziel der Suchmaschine sei es, Nutzern binnen Sekunden «die relevantesten Antworten» anzuzeigen. «Die Suche wird nicht dazu genutzt, um eine politische Richtung vorzugeben und wir beeinflussen unsere Ergebnisse nicht nach einer politischen Ideologie.» Jährlich gebe es Hunderte Verbesserungen des Such-Algorithmus.

Trump kritisierte, wer auf Google nach «Trump News» suche, bekomme nur Berichte der «Fake New Media» - gemeint hatte er offenbar «Fake News Media», womit er pauschal ihm gegenüber kritisch eingestellte Medien bezeichnet. «96 Prozent der Ergebnisse für «Trump News» sind von überregionalen linksorientierten Medien, sehr gefährlich», schrieb er. «Republikanische/konservative und faire Medien sind ausgeschlossen.» Trump warf die Frage auf, ob das «illegal» sei.

Am Rande eines Treffens mit Fifa-Präsident Gianni Infantino im Weissen Haus drohte Trump dem Internetgiganten mit Konsequenzen. «Sie sollten lieber vorsichtig sein, weil man Menschen das nicht antun kann», sagte Trump. «Es ist ein sehr ernstes Ding und ein sehr ernster Vorwurf.»

Anhörung von Google steht bevor

Am Mittwoch kommender Woche will der US-Senat Spitzenvertreter von Google, Facebook und Twitter anhören. Dabei soll es um Versuche Russlands gehen, Wahlen in den USA über soziale Medien zu beeinflussen. Der Informationsdienst «Axios» schrieb nach den Trump-Tweets, der US-Präsident wolle den Fokus der Anhörung stattdessen darauf lenken, dass er ein Opfer sozialer Medien sei.

US-Sicherheitsbehörden sehen es als erwiesen an, dass Russland versucht hat, die Präsidentenwahl 2016 zu beeinflussen, und dass diese Bemühungen andauern. Trump war im vergangenen Monat unter Druck geraten, als er in dieser Frage einen Zickzackkurs verfolgte, statt sich klar hinter seine Behörden zu stellen.

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