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Trump fordert Anstand in politischer Debatte und rügt die Medien

US-Präsident Donald Trump hat nach dem Versand mehrerer Rohrbomben an Kritiker von ihm zu mehr Anstand in der politischen Debatte aufgerufen. Gleichzeitig betonte er an einer Veranstaltung die Mitverantwortung der Medien.
Die Medien müssten die endlose Feindseligkeit und die oft falschen Attacken und Geschichten beenden, sagte Trump am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung in Mosinee im US-Bundesstaat Wisconsin. (Bild: KEYSTONE/AP/MANUEL BALCE CENETA)

Die Medien müssten die endlose Feindseligkeit und die oft falschen Attacken und Geschichten beenden, sagte Trump am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung in Mosinee im US-Bundesstaat Wisconsin. (Bild: KEYSTONE/AP/MANUEL BALCE CENETA)

(sda/dpa/afp/reu)

«Diejenigen, die sich in der politischen Arena befinden, müssen damit aufhören, politische Gegner als moralisch fehlerbehaftet zu behandeln», sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) bei einem Wahlkampfauftritt im Bundesstaat Wisconsin.

Der Präsident erklärte vor seinen Anhängern in der Stadt Mosinee weiter: «Wir sollten Menschen im öffentlichen Raum nicht anpöbeln oder öffentliches Eigentum zerstören.» Zudem nahm er Journalisten in die Pflicht. «Die Medien stehen auch in der Verantwortung, einen zivilisierten Ton zu setzen und die endlosen Anfeindungen sowie die ständigen negativen und oft falschen Angriffe und Geschichten zu stoppen», sagte der US-Präsident am Mittwoch weiter.

Huhn oder Ei?

Trump selbst hat ihm unliebsame Medien, die kritisch über ihn berichten, wiederholt als «Feinde des Volkes» bezeichnet. Am vergangenen Donnerstag lobte er einen Kongressabgeordneten für dessen gewaltsamen Angriff auf einen Journalisten. Dem Präsidenten wird selbst von vielen Kritikern vorgeworfen, durch seine oft aggressive Rhetorik das politische Klima aufzuheizen und die Spaltungen in der US-Gesellschaft zu vertiefen.

Kurz vor den Kongresswahlen, die Anfang November in den USA anstehen, hatte der Fund der Rohrbomben am Mittwoch für Aufruhr gesorgt. Sie waren an unter anderem prominente demokratische Politiker und Trump-Kritiker wie Ex-Präsident Barack Obama, dessen frühere Aussenministerin Hillary Clinton und Ex-CIA-Direktor John Brennan adressiert, wurden aber rechtzeitig abgefangen.

CNN kontert

Auch an das Büro des Gouverneurs von New York, Andrew Cuomo, wurde nach dessen Angaben eine Briefbombe geschickt. Die demokratische Kongressabgeordnete Maxine Waters erhielt laut dem FBI zwei Paketbomben. Eine der Bomben wurde im Briefzentrum des Senders CNN entdeckt.

CNN-Chef Jeff Zucker warf US-Präsident Donald Trump nach der Briefbombe an den TV-Sender denn auch vor, die Folgen seiner Medienschelte vollkommen zu unterschätzen. «Es gibt einen totalen und völligen Mangel an Verständnis im Weissen Haus über die Schwere der fortgesetzten Angriffe auf die Medien», sagte Zucker am Mittwoch. «Der Präsident, und insbesondere der Pressesprecher des Weissen Hauses, sollten verstehen, dass ihre Worte Folgen haben.»

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