Trump: China kommt den USA bei Autozöllen entgegen

Im Handelsstreit mit den Vereinigten Staaten hat sich China nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zu einem Entgegenkommen bei Autozöllen bereit erklärt. Die Volksrepublik habe eingewilligt, Zölle auf Autoimporte aus den USA zu senken und zu beseitigen.

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US-Präsident Donald Trump (rechts) und Chinas Präsident Xi Jinping (links) haben beim Treffen in Buenos Aires am vergangenen Wochenende der jeweils anderen Seite zahlreiche Zugeständnisse im Handelsstreit abgerungen. (Bild: KEYSTONE/AP/PABLO MARTINEZ MONSIVAIS)

US-Präsident Donald Trump (rechts) und Chinas Präsident Xi Jinping (links) haben beim Treffen in Buenos Aires am vergangenen Wochenende der jeweils anderen Seite zahlreiche Zugeständnisse im Handelsstreit abgerungen. (Bild: KEYSTONE/AP/PABLO MARTINEZ MONSIVAIS)

(sda/dpa/afp/reu)

Dies teilte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) auf Twitter mit. Gegenwärtig liege der Zollsatz bei 40 Prozent.

Am Wochenende hatten die beiden grössten Volkswirtschaften der Welt beim G20-Gipfel in Buenos Aires eine weitere Eskalation in ihrem erbittert geführten Handelskrieg vorerst abgewendet. Trump setzte der chinesischen Seite aber eine 90-tägige Frist, um Konzessionen zu machen.

Die USA verzichten während dieser Zeit auf Zollerhöhungen. China sagte zu, mehr US-Produkte zu kaufen. Zudem sollen die Verhandlungen zu Streitfragen wie den Schutz geistigen Eigentums oder Technologietransfer fortgesetzt werden. Die USA stellten China jedoch zugleich ein Ultimatum: Falls Peking den Forderungen nach einem Abbau der Handelsbarrieren nicht binnen 90 Tagen nachkommt, sollen die Strafzölle wie geplant steigen.