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Thailändische Junior-Fussballer lebend in Höhle gefunden

Die neun Tage in einer Höhle in Thailand vermissten Jugendfussballer sind am Leben. Die zwölf Teenager und ihr Trainer seien wohlauf entdeckt worden, aber noch nicht befreit, teilten thailändische Behörden am späten Montagabend (Ortszeit) mit.
Eine der ersten Aufnahmen der ausharrenden Teenager, die zunächst mit dem Nötigsten versorgt werden bevor sie dann gerettet werden können. (Bild: KEYSTONE/EPA ROYAL THAI ARMY/ROYAL THAI ARMY HANDOUT)

Eine der ersten Aufnahmen der ausharrenden Teenager, die zunächst mit dem Nötigsten versorgt werden bevor sie dann gerettet werden können. (Bild: KEYSTONE/EPA ROYAL THAI ARMY/ROYAL THAI ARMY HANDOUT)

(sda/dpa/afp)

Unsere Spezialkräfte haben die Menschen wohlbehalten gefunden», berichtete Provinzgouverneur Narongsak Osotthanakorn. «Der Einsatz ist aber noch nicht abgeschlossen. Wir planen, das Wasser aus der Höhle herauszupumpen und sie zu holen.» Ärzte hätten nun Taucher zu den Jungen begleitet, die erst einmal Kraft schöpfen müssten.

«Wir haben ihnen flüssige Energienahrung und das Wichtigste zum Überleben mitgebracht», sagte der Provinzgouverneur. «Jemand wird bei ihnen bleiben, bis die Rettung anlaufen kann.»

Ein Video der Einsatzkräfte zeigte am Abend die Kinder im Inneren der Höhle im Schein von Taschenlampen - erschöpft aber überglücklich. Die Taucher waren mehr als drei Kilometer weit in die Höhle eingedrungen.

Von Sturzflut überrascht

Tagelang hatte eine Überflutung in den Gängen die Rettungskräfte von einem Vordringen abgehalten. Nach Regenfällen am Montag war der Wasserspiegel zuletzt sogar gestiegen.

Die zwölf Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren und ihr Fussballtrainer waren am 23. Juni nach einer Trainingseinheit in die Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non in der Provinz Chiang Rai eingestiegen.

Offensichtlich war die Gruppe von einer Sturzflut überrascht worden und hatte sich vor dem ansteigenden Wasser immer tiefer in die Höhle gerettet. Details zum Hergang waren aber auch am Montag noch unklar. Die Eltern der Vermissten hatten tagelang vor der Höhle ausgeharrt.

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