Terrorangriff in London: Trump spricht Johnson Anteilnahme aus

Nach dem Terroranschlag mit zwei Todesopfern in London hat US-Präsident Donald Trump dem britischen Premierminister Boris Johnson seine Anteilnahme ausgedrückt. Trump und Johnson hätten am Samstag miteinander gesprochen, erklärte ein Sprecher des Weissen Hauses.

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Der britische Premierminister Boris Johnson (links) und US-Präsident Donald Trump am G7-Gipfel im französischen Biarritz im Sommer 2019.

Der britische Premierminister Boris Johnson (links) und US-Präsident Donald Trump am G7-Gipfel im französischen Biarritz im Sommer 2019.

KEYSTONE/AP POOL The New York Times/ERIN SCHAFF
(sda/dpa)

Trump reist am Montag in die britische Hauptstadt, wo er wie die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und andere Staats- und Regierungschefs am Nato-Gipfel am Dienstag und Mittwoch teilnimmt. Trump und Johnson freuten sich, einander bei dem bevorstehenden Gipfel zu treffen, erklärte der Sprecher weiter.

Bislang ist kein bilaterales Treffen zwischen Trump und Johnson vorgesehen. Der britische Premier hatte den US-Präsidenten am Freitag vor Einmischung in den Wahlkampf gewarnt. In Grossbritannien wird am 12. Dezember ein neues Parlament gewählt.

Der Wahlkampf wurde von dem Anschlag im Herzen der Hauptstadt überschattet. Der Attentäter Usman Khan hatte am Freitag eine Frau und einen Mann nahe der London Bridge getötet und drei weitere Menschen verletzt. Der verurteilte Terrorist, der vorzeitig auf freien Fuss gekommen war, wurde von Passanten überwältigt und schliesslich von der Polizei erschossen. Er trug einen Sprengstoffgürtel, der sich später als Attrappe herausstellte. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) reklamierte den Anschlag für sich.