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Täter nach kurzzeitige Flugzeugentführung in Bangladesch getötet

In Bangladesch haben Spezialeinsatzkräfte der Armee die Entführung eines Flugzeugs mit tödlichen Schüssen auf den Täter beendet. Der 25-Jährige sei zunächst verletzt worden und dann nach seiner Festnahme gestorben.
Spezialkräfte der Armee und der Polizei umstellen auf dem Flughafen von Chittagong in Bangladesch ein entführtes Flugzeug. (Bild: KEYSTONE/EPA/STR)

Spezialkräfte der Armee und der Polizei umstellen auf dem Flughafen von Chittagong in Bangladesch ein entführtes Flugzeug. (Bild: KEYSTONE/EPA/STR)

(sda/dpa)

Das sagte der Armeekommandant der Region Chittagong, Matiur Rahman, am Sonntag. Die Maschine der Biman Bangladesh Airlines mit Ziel Dubai war laut Luftfahrtbehörden auf dem Weg von der Hauptstadt Dhaka zu einem Zwischenstopp in die südliche Küstenstadt Chittagong, als es zu der Entführung gekommen sei.

Mehr Details zum Hergang nannten die Behörden zunächst nicht. Das Flugzeug machte demnach am späten Nachmittag auf dem Flughafen in Chittagong eine Notlandung. Alle Passagiere stiegen aus dem Flugzeug, das von Spezialeinsatzkräften und Feuerwehr umstellt wurde.

Der Angreifer mit bangladeschischer Staatsbürgerschaft habe eine Schusswaffe gehabt und über die Crew ausrichten lassen, dass er Regierungschefin Sheikh Hasina sprechen wolle, sagte der Armeekommandant.

«Der Entführer war sehr aggressiv und in Angriffshaltung», Verhandlungen seien nicht möglich gewesen. Daher habe es «keinen anderen Weg gegeben» als auf ihn zu schiessen.

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