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Strasse von Hormus: US-geführte Militärkoalition etabliert sich

Eine vom US-Militär angeführte Koalition zur Sicherung der kommerziellen Schifffahrt rund um die Strasse von Hormus hat ihr Kommandozentrum in Bahrain eröffnet. Zudem sei US-Konteradmiral Alvin Holsey zum Befehlshaber der Koalition ernannt worden.
Der Seeweg vom Golf von Oman durch das Nadelöhr von Hormus in den Persischen Golf ist ein wichtiger Transportweg für Öltanker. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN SPRANG)

Der Seeweg vom Golf von Oman durch das Nadelöhr von Hormus in den Persischen Golf ist ein wichtiger Transportweg für Öltanker. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN SPRANG)

(sda/dpa)

Das erklärten die US-Streitkräfte am Donnerstag. Im Kommandozentrum würden künftig alle Informationen der beteiligten Marinen und Industriepartner gebündelt, um einen möglichst effektiven Einsatz zu gewährleisten, hiess es.

An der Koalition beteiligen sich neben den USA auch Grossbritannien, Australien, Albanien, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien. Ziel des Einsatzes ist es, angesichts mehrerer Angriffe auf Frachter im Bereich der Strasse von Hormus für die Sicherheit der kommerziellen Schifffahrt in der Region zu sorgen.

Die US-Regierung machte den Iran für die Angriffe verantwortlich. Der Seeweg vom Golf von Oman durch das Nadelöhr von Hormus in den Persischen Golf ist auch ein wichtiger Transportweg für Öltanker.

Das US-Militär machte zunächst keine genauen Angaben dazu, wie viele Schiffe und Soldaten an dem Einsatz beteiligt sind. Es kämen an wichtigen Nadelöhren grosse Schiffe wie Fregatten und Zerstörer zum Einsatz, hiess es.

Kleinere Patrouillenboote und Korvetten würden die dazwischenliegenden Schifffahrtsstrassen kontrollieren, zudem gebe es auch Überwachung des Schiffsverkehrs aus der Luft. Die US-Regierung hatte den Einsatz zunächst als «Operation Sentinel» (Wacheinsatz) bezeichnet, spricht inzwischen aber von einer internationalen Allianz für maritime Sicherheit (IMSC).

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