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«Robin-Hood-Institut» soll Narco-Güter in Mexiko verwalten

Die von Drogenhändlern und korrupten Politikern beschlagnahmten Güter sollen in Mexiko künftig zentral verwaltet werden. «Alles, was gestohlen wurde, soll dem Volk zurückgegeben werden», sagte der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador am Montag.
«Man weiss gar nicht, wo dieses Geld landet»: Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/MARIO GUZMAN)

«Man weiss gar nicht, wo dieses Geld landet»: Mexikos Präsident Andres Manuel Lopez Obrador. (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/MARIO GUZMAN)

(sda/dpa)

«Dafür wird es ein Institut geben, ein Robin Hood oder Chucho el Roto (legendärer mexikanischer Bandit), aber gegen die Korrupten.»

Er arbeite derzeit an einer Gesetzesvorlage, um ein Organ unter Aufsicht des Finanzministeriums zu gründen, das die beschlagnahmten Vermögenswerte von Verbrechern verwaltet. Die Mittel könnten in den Bau von Schulen, Spitälern und Altersheimen fliessen.

«Es werden so viele Dollar beschlagnahmt und man weiss gar nicht, wo dieses Geld landet», sagte der linkspopulistische Staatschef. «Es werden Schmuckstücke beschlagnahmt, Häuser, Farmen, Fahrzeuge. Aber es gibt so viel Bürokratie, dass vieles verloren geht, und andere Dinge verschwinden.»

Das organisierte Verbrechen hat Mexiko fest im Griff. Teile des Landes werden von mächtigen Drogenkartellen kontrolliert, Korruption ist weit verbreitet. Sicherheitsexperten raten seit langem, verstärkt die Finanzstrukturen der Verbrechersyndikate ins Visier zu nehmen anstatt immer nur Jagd auf die Kartellbosse zu machen.

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