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Protest gegen Vucic - Teilnehmer dringen in TV-Gebäude ein

In Belgrad haben am Samstag erneut Tausende Menschen gegen die Regierung des Präsidenten Aleksandar Vucic demonstriert. Den 15. Samstag in Folge forderten sie freie Medien und faire Rahmenbedingungen für Wahlen.
Tausende forderten am Samstag in Belgrad an einer Kundgebung faire Rahmenbedingungen für Wahlen. Sie werfen dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender eine Bevorzugung des amtierenden Präsidenten Vucic vor. (Bild: KEYSTONE/AP/DARKO VOJINOVIC)

Tausende forderten am Samstag in Belgrad an einer Kundgebung faire Rahmenbedingungen für Wahlen. Sie werfen dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender eine Bevorzugung des amtierenden Präsidenten Vucic vor. (Bild: KEYSTONE/AP/DARKO VOJINOVIC)

(sda/dpa)

Eine Gruppe von Demonstranten drang in das Gebäude des Fernsehsenders RTS ein, wie Videos auf der Facebook-Seite der Protestbewegung zeigten. Unter den Eindringlingen war auch der Chef der rechtsradikalen Partei Dveri, Bosko Obradovic.

Der an sich öffentlich-rechtliche Sender macht nach Ansicht von Kritikern Propaganda für Vucic und die von ihm kontrollierte Regierung, während die Opposition kaum zu Wort kommt. Die Demonstrationen der Regierungsgegner richten sich seit drei Monaten gegen ein Klima der Gewalt durch Hetze gegen Andersdenkende und kritische Journalisten sowie gegen die Korruption im Umfeld des Präsidenten. Die Kundgebungen werden von der Oppositionsallianz Bündnis für Serbien (SzS) unterstützt, deren Spektrum von links bis ganz rechts reicht.

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