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Präsidentschaftsbewerber Nummer 21 bei den US-Demokraten

Das Feld der Präsidentschaftsbewerber bei den US-Demokraten wächst: Am Donnerstag warf auch der Senator Michael Bennet seinen Hut in den Ring. Damit wollen nun bereits 21 Vertreter der Oppositionspartei im kommenden Jahr gegen Präsident Donald Trump antreten.
Michael Bennet, Senator des Bundesstaates Colorado, will für die Demokraten bei der US-Präsidentschaftswahl antreten. (Bild: KEYSTONE/AP/REBECCA BLACKWELL)

Michael Bennet, Senator des Bundesstaates Colorado, will für die Demokraten bei der US-Präsidentschaftswahl antreten. (Bild: KEYSTONE/AP/REBECCA BLACKWELL)

(sda/afp)

Bennet kündigte an, als Präsident zwei «enorme Herausforderungen» angehen zu wollen, das Fehlen wirtschaftlicher Aufstiegsmöglichkeiten für die meisten Bürger «sowie die Herstellung von Integrität in unserer Regierung» - eine unmissverständliche Anspielung auf Trump. «Wir dürfen nicht die Generation sein, die ihren Kindern weniger anstelle von mehr hinterlässt», schrieb der 54-Jährige im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Bennet vertritt seit zehn Jahren den Rocky-Mountains-Staat Colorado im US-Senat. Er vertritt den moderaten Flügel der Partei und präsentiert sich als Advokat parteiübergreifender Zusammenarbeit.

Bennet hatte bereits im März gesagt, dass er eine Präsidentschaftsbewerbung erwäge. Mitte April musste er sich dann aber einer Operation wegen Prostatakrebses unterziehen. Dieser Eingriff sei «zur Gänze erfolgreich» gewesen, Bennet brauche keine weitere Behandlung mehr, zitierte damals das Politmagazin «Politico» das Umfeld des Senators.

Die Vorwahlen zur Bestimmung der US-Präsidentschaftskandidaten beginnen am 3. Februar im Bundesstaat Iowa und ziehen sich bis zum Juni hin. Derzeit liegt im Schnitt der Umfragen unter den Demokraten laut der Website «RealClearPolitics» der frühere Vizepräsident Joe Biden mit 32,8 Prozent weit vorn.

Auf ihn folgen Senator Bernie Sanders (19,4 Prozent) die Senatorin Elizabeth Warren sowie der homosexuelle Bürgermeister Pete Buttigieg (jeweils 8,4 Prozent) und die Senatorin Kamala Harris (7,2 Prozent). Die Umfragen haben derzeit aber nur einen sehr begrenzten Aussagewert.

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