Papst: Gott liebt auch den schlimmsten Menschen

Papst Franziskus hat die Bedeutung der christlichen Weihnachtsbotschaft hervorgehoben. «Weihnachten erinnert uns, dass Gott fortfährt, jeden Menschen zu lieben, auch den schlimmsten», sagte der Papst bei der traditionellen Mitternachtsmesse.

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Papst Franziskus zelebriert im Petersdom die Mitternachtsmesse

Papst Franziskus zelebriert im Petersdom die Mitternachtsmesse

Keystone/AP/Alessandra Tarantino
(sda/dpa)

An Weihnachten feiern Christen die Geburt des Religionsstifters Jesus Christus, in dem nach christlichem Glauben Gott Mensch wurde. «In Jesus hat sich Gott zum Kind gemacht, um sich von uns umarmen zu lassen», sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Dienstagabend vor Tausenden Gläubigen im Petersdom in Rom.

Gottes Liebe zu den Menschen sei nicht an Bedingungen geknüpft. «Wie oft denken wir, dass Gott gut ist, wenn wir gut sind, und dass er uns straft, wenn wir böse sind. So ist es nicht», sagte Franziskus.

Zur Weltlage äusserte sich der Papst nicht. Am Mittwoch spendet Franziskus auf dem Petersplatz den päpstlichen Segen «Urbi et Orbi».