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Papst Franziskus spricht Flüchtlingen aus Krisengebieten Mut zu

Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Bulgarien Flüchtlinge aus Krisengebieten bei ihrer Suche nach einer neuen Heimat ermutigt. «Euer Weg ist nicht immer schön, und dann ist da der Schmerz, die Heimat zu verlassen».
Papst Franziskus (rechts vorne im Bild) hat bei seinem Besuch in Bulgarien Flüchtlinge aus Krisengebieten bei ihrer Suche nach einer neuen Heimat ermutigt. (Bild: KEYSTONE/EPA/VASSIL DONEV)Papst Franziskus (rechts vorne im Bild) hat bei seinem Besuch in Bulgarien Flüchtlinge aus Krisengebieten bei ihrer Suche nach einer neuen Heimat ermutigt. (Bild: KEYSTONE/EPA/VASSIL DONEV)
Der Papst besuchte am zweiten Tag seiner Bulgarien-Reise eine Flüchtlingsunterkunft. Franziskus hatte die Bulgaren bereits am Vortag dazu aufgerufen, Migranten aufzunehmen. (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/MAURIZIO BRAMBATTI)Der Papst besuchte am zweiten Tag seiner Bulgarien-Reise eine Flüchtlingsunterkunft. Franziskus hatte die Bulgaren bereits am Vortag dazu aufgerufen, Migranten aufzunehmen. (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/MAURIZIO BRAMBATTI)
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Papst Franziskus spricht Flüchtlingen aus Krisengebieten Mut zu

(sda/dpa)

Das sagte der Pontifex am Montag in einer Flüchtlingsunterkunft am Rande der bulgarischen Hauptstadt Sofia, in dem nach Vatikan-Angaben etwa 50 Menschen untergebracht sind, darunter Kinder aus Syrien und dem Irak. «Es gibt immer Hoffnung», sagte Franziskus.

Der Papst besuchte die Unterkunft am zweiten Tag seiner Bulgarien-Reise. Auf dem Programm des Katholiken-Oberhauptes standen ausserdem ein Besuch bei der katholischen Minderheit im südbulgarischen Rakowski sowie ein Friedenstreffen in Sofia. Am Dienstag sollte Franziskus weiter nach Nordmazedonien reisen.

Aufruf Migranten aufzunehmen

Franziskus hatte die Bulgaren bereits am Vortag dazu aufgerufen, Migranten aufzunehmen. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass auch etliche Menschen aus Bulgarien ein besseres Leben in wohlhabenderen Staaten suchen.

Franziskus trifft immer wieder Migranten und fordert mehr Solidarität mit Flüchtlingen. In dem südöstlichen EU-Land ist das Thema heikel. Die Grenze zur Türkei wird mit Zäunen und Stacheldraht gegen die Einwanderer abgeschirmt. Viele Migranten halten sich derzeit allerdings nicht in dem ärmsten EU-Land auf, das abseits der Balkanroute liegt. Anhänger von nationalistischen Gruppierungen und Parteien machen dennoch Stimmung gegen Flüchtlinge.

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