Papst fordert Ende der «Pandemie der Armut» nach dem Virus

Papst Franziskus hat zu einer «gerechteren und gleichberechtigteren Gesellschaft» nach dem Ende der Corona-Pandemie aufgerufen. «Wenn wir aus dieser Pandemie herauskommen, werden wir nicht so weitermachen können wie zuvor.

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«Wir sind eine Menschheit» - so lautet die Botschaft von Papst Franziskus zu Pfingsten.

«Wir sind eine Menschheit» - so lautet die Botschaft von Papst Franziskus zu Pfingsten.

KEYSTONE/LAURENT DARBELLAY
(sda/afp)

Nein, alles wird anders sein», sagte der Papst am Samstag in einer Videobotschaft zum Pfingstfest. Aus den grossen Prüfungen der Menschheit gehe diese entweder besser oder schlechter hervor. Es stelle sich die Frage, wie die Menschen aus der Corona-Pandemie hervorgehen wollten.

Die zentrale Lehre aus der Krise sei «wir sind eine Menschheit», sagte der Papst. Nun sei es an der Zeit, Ungleichheit zu beseitigen. «All das Leiden wird nutzlos sein, wenn wir nicht gemeinsam eine gerechtere, gleichberechtigtere, christlichere Gesellschaft aufbauen.» Die «Pandemie der Armut in der Welt» müsse beendet werden.