Ölkatastrophe vor Mauritius: Betreiber sagt Millionen-Hilfe zu

Nach der Ölkatastrophe vor Mauritius in Folge eines Schiffsunglücks hat der japanische Betreiberkonzern dem Urlaubsparadies Millionen-Hilfen zugesagt.

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HANDOUT - Der Frachter «Wakashio» war am 25. Juli 2020 auf einem Korallenriff auf Grund gelaufen. Nachdem ein Tank gerissen war, strömten rund 1000 Tonnen Treibstoff in die Lagune vor Pointe d'Esny. Die Regierung spricht vom schlimmsten ökologischen Desaster, das das Urlaubsparadies je erlebt hat. Foto: Uncredited/2020 Maxar Technologies/AP/dpa - ACHTUNG: Verwendung nur im vollen Format und nur bis zum 01. September 2020

HANDOUT - Der Frachter «Wakashio» war am 25. Juli 2020 auf einem Korallenriff auf Grund gelaufen. Nachdem ein Tank gerissen war, strömten rund 1000 Tonnen Treibstoff in die Lagune vor Pointe d'Esny. Die Regierung spricht vom schlimmsten ökologischen Desaster, das das Urlaubsparadies je erlebt hat. Foto: Uncredited/2020 Maxar Technologies/AP/dpa - ACHTUNG: Verwendung nur im vollen Format und nur bis zum 01. September 2020

Keystone/2020 Maxar Technologies/AP/Uncredited
(sda/dpa)

Wie die Mitsui O.S.K. Lines am Freitag bekanntgab, werde man über die nächsten Jahre rund eine Milliarde Yen (rund acht Millionen Euro) für Umwelt- und andere Massnahmen zur Unterstützung des Inselstaates im Indischen Ozean investieren. Dazu gehört ein Fond zur Wiederherstellung der Umwelt, für den der Konzern über die nächsten Jahre 800 Millionen Yen zur Verfügung stellen will. Damit sollen unter anderem Projekte zum Schutz der Korallenriffe und Mangrovenwälder finanziert werden.

Der Frachter «Wakashio» war vor mehr als einem Monat auf einem Korallenriff vor der Südostküste auf Grund gelaufen. Nachdem einer der Tanks gerissen war, strömten rund 1000 Tonnen Treibstoff in eine Lagune. Die örtliche Regierung sprach vom schlimmsten Umweltdesaster in der Geschichte des Urlaubsparadieses. Allerdings ist noch unklar, wie sich das Öl auf die Lagune und die Lebewesen ausgewirkt hat.