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Oberstes Gericht hebt Verurteilung von Südkoreas Ex-Präsidentin auf

Das Oberste Gericht Südkoreas hat die Verurteilung von Ex-Präsidentin Park Geun Hye zu 25 Jahren Haft aufgehoben. Die Richter ordneten am Donnerstag in Seoul an, dass der Fall neu verhandelt werden müsse.
Ein Unterstützer der südkoreanischen Ex-Präsidentin Park Geun Hye in der Nähe des Obersten Gerichts in Seoul: Dieses hat Parks Verurteilung aufgehoben, der Fall muss neu verhandelt werden. (Bild: KEYSTONE/AP/LEE JIN-MAN)

Ein Unterstützer der südkoreanischen Ex-Präsidentin Park Geun Hye in der Nähe des Obersten Gerichts in Seoul: Dieses hat Parks Verurteilung aufgehoben, der Fall muss neu verhandelt werden. (Bild: KEYSTONE/AP/LEE JIN-MAN)

(sda/afp)

Park war im April vergangenen Jahres wegen Korruption und Machtmissbrauch zunächst zu 24 Jahren Haft verurteilt worden, ein Berufungsgericht verlängerte die Strafe später noch um ein weiteres Jahr.

Das Oberste Gericht erklärte zur Begründung für die Aufhebung des Urteils, dass die Korruptionsvorwürfe in einem separaten Prozess hätten verhandelt werden müssen. Deshalb werde der gesamte Fall wieder an das zuständige Gericht in Seoul zurückverwiesen.

Park war Ende 2016 des Amtes enthoben worden. Vor Gericht wurde die 67-Jährige schuldig befunden, von mehreren Konzernen illegal umgerechnet etwa 18 Millionen Euro erhalten oder zugesagt bekommen zu haben. Ausserdem habe sie Geheimdokumente weitergegeben und kritische Beamte entlassen.

Zusätzlich zu den 25 Jahren Haft wurde Park zu einer Geldstrafe von 20 Milliarden Won (16 Millionen Franken) verurteilt.

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